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Einblicke in den Projektalltag – Im Gespräch mit unserem ALPLA Team

09.11.2022 Lukas Schlappa

ALPLA ist als führender Entwickler und Hersteller innovativer Verpackungslösungen weltweit aufgestellt. Sie haben erkannt, dass ein datengestütztes Unternehmensmanagement in Zukunft unabdingbar ist – und daher begleiten wir sie mit einem Projektteam auf ihrem Weg zur Data Driven Company. Wie genau die Arbeit abläuft, welche Erfolge man zusammen schon erzielt hat und welche Herausforderungen es zu meistern galt, hat mir unser Projektteam im Interview erzählt.

ORAYLIS ALPLA Projektteam

Was genau macht ihr bei ALPLA? Erzählt doch mal ein bisschen über das Projekt

Max: Wir als ORAYLIS unterstützen ALPLA auf ihrem Weg hin zur Data Driven Company. Dabei wird nicht nur ein Fokus auf den Reportbereich gelegt, sondern auch auf den dahinterliegenden Prozess.

Tobias: ALPLA war damals auf der Suche nach einem Partner, um eine Managed Self Service BI Strategie zu entwickeln. Nach einem Data Strategy Assessment konnten wir das Team von unserer Vision überzeugen und starteten unsere Kooperation. Zunächst haben wir ein Modern Data Warehouse aufgebaut. Daneben haben wir gerade ein zentrales Corporate Data Modell aufgebaut, dass sukzessive das alte Data Warehouse ablösen soll. Anschließend haben wir verschiedene Fachbereichsanforderungen an das Reporting umgesetzt. Für einige Anforderungen im Finance-Bereich nutzen wir auch KI, daher sind auch unsere Data Science Kollegen dazu gestoßen.

Marco: Das Projekt ist das erste Cloud Projekt für ALPLA und somit Neuland. Viele (projektferne) Fragestellungen zur Infrastruktur oder IT-Sicherheit mussten zuerst beantwortet werden, um eine solide Basis zu legen. In Zusammenarbeit mit den IT-Abteilungen haben wir Konzepte diskutiert, Vor- und Nachteile abgewogen und schlussendlich die Architektur entschieden. Schwerpunkte waren:

  1. Virtuelle Cloud Netzwerke zur Abschottung der Lösung vom öffentlichen Netz
  2. Rechte und Rollenkonzepte
  3. Anbindung von Power BI

Wie groß ist das Team und wer macht schwerpunktmäßig was?

Thomas: Im Kernteam sind wir zu 8. Tobias ist als Projektmanager dabei und Max als DevLead. Teresa, Fabio und Jan kümmern sich um das Modern Data Warehouse (MDWH). Dazu gehört es die Daten von ALPLA in unser System zu übertragen, aufzubereiten und am Ende in Power BI Berichten darzustellen. Dominik ist zusammen mit mir als Data Scientist auf dem Projekt und hat einen eigenen Use Case mit der Logistik Abteilung erarbeitet. Dort hat er eine Prognose für Produktionsmengen erstellt.

Max: Der Projektmanager hat schwerpunktmäßig die Kontrolle über das Budget, PEP und die Anforderungen. Ich als Dev-Lead schaue, dass alle Anforderungen auch genau nach den Wünschen des Kunden umgesetzt werden und dass jeder im Team in Ruhe arbeiten kann. Wir haben eine Kollegin und zwei Kollegen, die sich im BI Umfeld austoben. Dabei agieren diese Personen fast selbstständig auf ihren einzelnen Streams. Zum Abschluss kommen noch zwei Kollegen aus dem Data Science Bereich. Sie unterstützen den Kunden beim Aufbau von KI gestützten Lösungen.Das Team von ORAYLIS beim gemeinsamen Teamabend

Was habt ihr bisher erreicht und welche Ziele habt ihr noch?

Thomas: ALPLA hat durch uns zum ersten Mal einen Überblick über ihre Unternehmenszahlen, der jeden Tag automatisiert aktualisiert wird. Durch die Data Science Cases erweitern wir den Überblick auch auf zukünftige Werte.

Teresa: Aus unserem PoC im Bereich CashFlow ist ein erster Bericht entstanden, der vor einigen Wochen erfolgreich live gegangen ist. In den Bereichen Sales und Operations sind weitere Use Cases gestartet, welche in einer ersten Phase dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Weitere Work Streams sind bereits in der Pipeline – uns wird also in den nächsten Monaten nicht langweilig werden.

Dominik: Im Bereich Data Science haben wir die Prognose der EBITDA Positionen abgeschlossen und stellen diese dem Fachbereich zur Verfügung. Zudem konnten wir mittels eines PoC den Fachbereich Logistik überzeugen eine größere Lösung zu implementieren. Dies wird nun in den nächsten Wochen geschehen.

Die Kooperation mit ALPLA läuft fast komplett remote ab. Wie schafft ihr es dennoch so gut zusammenzuarbeiten?

Arno: Wir sprechen uns durchgehend in Regelterminen sowohl intern als auch mit dem Kunden ab. Der Umgang mit den Ansprechpartnern beim Kunden ist locker kollegial, aber verbindlich. Hinzu kommen klare Aufgabenpakete, die wir abarbeiten.

Tobias: Wir pflegen einen offenen Umgang mit unserem Kunden. Dies wird mit sehr viel Vertrauen in unsere Arbeit zurückgezahlt. Durch regelmäßige Teammeetings schaffen wir Transparenz und binden alle Teammitglieder mit in das Projekt ein. Alle haben einen Bereich zu verantworten und wir pflegen eine offene Feedback- und Fehlerkultur.Die Teams von ALPLA und ORAYLIS auf Werkstour

Trotz Remote Arbeit ist es schön sich mal persönlich zu sehen. Vor ein paar Wochen seid ihr zum ersten Mal beim Kunden vor Ort gewesen. Wie war das für euch? Was habt ihr erlebt?

Thomas: Das war eine spannende Erfahrung, da es für mich mein erster Besuch bei einem Kunden war. Der Besuch war lange geplant und auch relativ straff getaktet, um die knappe Zeit vor Ort bestmöglich zu nutzen. Tagsüber gab es viele Meetings und Workshops und abends sind wir meistens mit dem Kunden essen gegangen.

Einerseits war ich überrascht, wie gut man alle schon über das Jahr Remote Arbeit kennengelernt hat. Andererseits helfen gerade die kurzen persönlichen Gespräche zwischen Meetings oder beim Essen, um sich noch besser kennenzulernen. Ich habe das Gefühl, dass wir dadurch das ohnehin sehr gute Verhältnis weiter gestärkt haben.

Außerdem haben wir eine Werksführung bekommen. Das war sehr beeindruckend aber vor allem auch hilfreich. Dadurch habe ich jetzt ein deutlich besseres Bild vor Augen und weiß, wo die Daten herkommen, mit denen ich jeden Tag arbeite. Auch wenn die generelle Zusammenarbeit remote super funktioniert: solche Erfahrungen kann man einfach nur vor Ort sammeln!

Tobias: Ich habe den persönlichen Kontakt sehr vermisst und die Tage vor Ort haben meinen Berater-Spirit unglaublich gestärkt. Das Vertrauen zum Kunden hat sich bestätigt, ein toller, offener Umgang wurde gefestigt. Wir haben Einblicke in den Tag und die Umgebung bekommen, die wir sonst nie bekommen hätten. Das macht es aus. Und wir wollen mindestens alle sechs Monate eine solche Reise planen, um mit dem Kunden immer up to date zu sein.

Was war bisher euer Highlight im Projekt? Sticht da etwas heraus?

Teresa: Für mich persönlich macht die Vielfalt an Themen bei ALPLA das Projekt sehr spannend. Man bekommt nicht nur fachliche Einblicke in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche, sondern auch die Möglichkeit sich technisch weiterzuentwickeln. Vor allem dadurch, dass uns sowohl von ALPLA als auch von Max und Tobias viel Vertrauen entgegengebracht wird und man Verantwortung für einzelne Projektbereiche übernehmen kann, konnte ich mich super weiterentwickeln.

Thomas: Nach wenigen Wochen haben wir unsere ersten Ergebnisse beim CFO von ALPLA vorgestellt. Das hat mir gezeigt, dass wir an wirklich wichtigen Themen arbeiten. Dieses Gefühl der Wertschätzung hat mich nochmal extra motiviert.

Max: Der Kunde lobt nicht nur unsere fachliche und technische Art, sondern vielmehr wie wir miteinander, sowie mit seinem Team interagieren.ALPLA und ORAYLIS - Unser Team vor Ort beim Kunden

Man merkt, dass ihr ein super Team seid. Woher kommt dieser Zusammenhalt?

Tobias: Wir pflegen einen sehr offenen Umgang miteinander. Wir lassen jeder einzelnen Person viel Gestaltungsfreiraum bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Das klappt so gut, weil wir alle ein hohes Maß an Eigenverantwortung mitbringen. Die Teamtage im Office sind außerdem immer eine super Abwechslung und helfen uns dabei, Fragen persönlich zu besprechen.

Teresa: Ich glaube, dass wir als Team sehr gut zusammenpassen. Jeder hat seine eigenen Bereiche, in denen er stark ist und so ergänzt sich das fachlich alles sehr gut. Gleichzeitig passt es aber auch menschlich super zusammen. Wir haben einen entspannten und humorvollen Umgang miteinander.

Dominik: Schwer zu sagen, ich denke es treffen einfach einige Charaktere aufeinander und typischerweise gibt es immer was zu lachen. Kleinigkeiten wie die Begrüßung von Jan und Max am Morgen machen es aus.

Welche wichtigen Erfahrungen konntet ihr aus dem bisherigen Projekt ziehen?

Thomas: Regelmäßige Meetings und Absprachen sind unabdingbar, um immer in die richtige Richtung zu entwickeln und damit alle das gleiche Ziel verfolgen.

Arno: Mal eben Self-Service in einem globalen Unternehmen einzuführen… das funktioniert nicht einfach mal so. Es bedarf einer durchdachten Strategie, damit es gelingen kann. Power BI ist das richtige Werkzeug, um Governance und ein standardisiertes Reporting auch bei großen Kunden einzuführen.

Max: Das Automation Framework unterstützt uns auch bei komplexen Anforderungen. Außerdem kann man mit einem guten Team fast alles schaffen. Dabei ist eine gute Mitwirkung des Kunden unerlässlich.

Vielen Dank für diese spannenden Einblicke!

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