03.07.2019

Ein Tag im Leben unseres innogy Projektteams  

Ich war neugierig und wollte mal ein bisschen Projektluft schnuppern. Wie sieht so der Arbeitsalltag im Projektleben von Business-Intelligence-Consultants aus? Sebastian hat mich einen Tag lang mit zu unserem Kunden innogy nach Dortmund mitgenommen und mir einiges erzählt.

Sebastian und Julian

In Kürze – Worum geht es bei dem innogy-Projekt?
Sebastian: Bei dem Projekt geht es um die Ablösung bzw. Modernisierung eines bestehenden Analytics-Systems. Dieses ist über die Jahre mit steigender Nutzer- und Feature-Zahl träge und wartungsintensiv geworden. Dadurch wurden auch Erweiterungen immer aufwändiger und fehleranfällig. Nun implementieren wir im Greenfield-Ansatz eine neue Analyse-Plattform, welche an den bisherigen Schwierigkeiten ansetzt und dem Kunden wieder mehr Zeit für seine eigentlichen Aufgaben geben soll. Hierzu zählen insbesondere die Durchführung von Daten-Analysen und die Beantwortung von Data Science-Fragestellungen. Neben uns als ORAYLIS-Team entwickelt das Team von innogy von Beginn an aktiv mit. Dies erleichtert die spätere Übergabe und der Kunde ist nach Projektende dazu befähigt, die Plattform auch selbstständig weiterzuentwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit lernt man außerdem schnell voneinander und entwickelt ein gemeinsames Verständnis vom aktuellen Stand des Projektes.

Wer hat welche Rollen bei euch im Projekt?
Sebastian: Das Team besteht aus Christian T., Julian und mir. Christian besetzt die Rolle des Projektleiters von unserer Seite. Er verantwortet den Projekterfolg und besitzt das vollständige Verständnis über Machbarkeit, Nutzen und Kosten des Projektes. Die Rolle des Development Leads übernehme ich. Dabei bin ich für das Anforderungsmanagement zuständig und verantworte die Umsetzung der zugehörigen Arbeitspakete. Gleichzeitig bin ich ­­­­– genauso wie Julian – als Consultant tätig. Hier übernimmt man Aufgaben rund um Themen wie Datenintegration, die Entwicklung von ETL-Prozessen sowie die Datenqualitätsprüfung.

Was macht ihr da? Was sind genau eure Aufgaben?
Sebastian: Primär geht es darum, die Use-Cases, welche bereits in der „alten“ Umgebung abgebildet werden konnten, auch auf der neuen Umgebung zur Verfügung zu stellen. Dabei soll das neue System natürlich so aufgebaut sein, dass man mehr Flexibilität in der Nutzung der Daten erhält und auch Erweiterungen problemlos möglich sind. Dazu sprechen wir regelmäßig über User-Stories, um bestmöglich zu verstehen, wie Daten genutzt werden und wie wir sie dazu zur Verfügung stellen können.

Das Team kümmert sich um Use-Cases aus der „alten“ Umgebung, die auch in der neuen abgebildet werden sollen.

Wie lange läuft das Projekt bereits?
Sebastian: Erstmalig waren wir im Oktober 2017 bei innogy zu einem Audit ihrer bisherigen Lösung eingeladen. Damals wurde bereits erkannt, dass es Zeit für einen vollständigen Neuaufbau war. Das eigentliche Projekt ist dann allerdings erst im September 2018 gestartet. Mittlerweile kennt man das Kundenteam, versteht sich bestens und ist vor Ort sehr gut integriert. In der Regel trifft sich das gesamte Projektteam, das aus Kunde und uns ORAYLIS-Kollegen besteht, täglich vor Ort.

Wie sieht so ein typischer Tag aus?
Sebastian: Ein typischer Tag, zum Beispiel ein Dienstag, beginnt für Julian und mich mit der Anreise zum Kunden. Während Julian mit dem Zug anreist, komme ich aus Essen mit dem Auto. Das innogy Gebäude liegt direkt am Dortmunder Hauptbahnhof, das ist für die Zugfahrer besonders praktisch. Montags bis donnerstags trifft sich das gesamte Projektteam zum Daily. Natürlich nicht, ohne sich vorher gemeinsam einen Kaffee zu holen. Im Daily kommt jeder kurz zu Wort und berichtet über den aktuellen Stand seiner Arbeitspakete und was für den aktuellen Tag geplant ist. Heute findet außerdem um 10 Uhr gemeinsam mit dem Kunden ein Daten-Modellierungs-Workshop statt, wo Anforderungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Solch einen Workshop halten wir aber nicht jede Woche, sondern nur in regelmäßigen Abständen ab. Dabei wird des Weiteren geplant, wie neue Fachlichkeiten in das bestehende Modell integriert werden sollen. Je nach Bedarf ändert sich dazu der Teilnehmerkreis, um Input des Fachbereichs „aus erster Hand“ zu erhalten. Hier ist vor allem eines wichtig: Zuhören und Fragen stellen. Der Fachbereich erklärt, wie er bisher mit den Daten arbeitet und welche Herausforderungen es hierbei gibt. Diese Informationen nutzen wir, um gemeinsam am Flipchart eine mögliche Lösung zu skizzieren.

Modellierungs-Workshop

Im zweiwöchigen Rhythmus findet dienstags um 13:00 Uhr der sogenannte „Sprint-Wechsel“ statt. Hierbei stelle ich in einem Review zunächst die Ergebnisse des letzten Sprints vor. Dies können beispielsweise neue Analysemöglichkeiten in einem Cube sein. Daraufhin wird sich in der Retroperspektive darüber ausgetauscht, was im Sprint gut lief und was künftig besser gemacht werden kann. Hierbei ist der offene und ehrliche Umgang auf Augenhöhe hervorzuheben. Im letzten Teil wird schließlich der kommende Sprint geplant und Arbeitspakete je nach persönlichen Fähigkeiten und Kapazitäten zugeordnet. Diese Methode nutzt das Projektteam so oft es geht, um möglichst früh Feedback einzuholen und so die Anforderung besser erfüllen zu können. Dabei fokussieren wir uns immer auf das Kundenziel und gehen lösungsorientiert vor. 

Wie verbringt ihr eure Mittagspause?
Sebastian: Die Mittagspause gestaltet sich sehr unterschiedlich, je nach Lust und Laune. Gerade in den letzten Wochen gehen wir vom ORAYLIS-Team einmal pro Woche mittags gerne zum Vietnamesen. An anderen Tagen bringt man sich aber auch mal selbst etwas mit oder geht in die Kantine im 21. Stock. Von dort hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.

innogy Mittagessen ORAYLIS

 

Weitere Einblicke zu unserem innogy Projekt bekommst du hier:

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