18.10.2017

Reise durch den Projektalltag

Montagmorgen 5:00 Uhr – Während sich der ein oder andere vielleicht zuhause gerade die erste Tasse Kaffee gönnt oder gar noch in seinen Träumen verweilt, ist unser „Krones Projekt-Team“ schon auf der A3. Es geht Richtung Süden. Das Navi zeigt Neutraubling an, Ankunft 10:00 Uhr. Es ist Krones-Woche und unsere Kollegen sind beim Maschinenbauer Krones AG vor Ort tätig, um gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, die konzernweit die Datenanalyse modernisiert.

Krones Projektalltag

Wir hatten zuletzt im Blog über das Projekt berichtet: Krones modernisiert Datenanalyse. Ich habe mit dem Kern-Projektteam die letzten 5 Jahre Revue passieren lassen und dabei nicht nur erfahren, dass es bei Krones immer leckeres Mittagessen gab!

Es ist Montagmorgen und die Krones-Woche beginnt. Was bedeutet das genau für das Krones-Team? Wie sah euer Start in den Tag aus?
Matthias: Zunächst galt es, möglichst nicht zu verschlafen und pünktlich (~ 5:00 Uhr) am jeweils richtigen Treffpunkt für unsere Fahrgemeinschaften zu sein. Die lange Autofahrt nutzen wir für Verschiedenes. Wir haben z.B. das Wochenende, die letzten Sportergebnisse oder die letzten ORAYLIS Teamevents ausgewertet. Manchmal lauschten wir auch einfach nur den vermeintlich lustigen Morning-Shows im Radio, während wir nebenbei den Sonnenaufgang über der A3 bestaunten oder dabei einfach einschliefen (natürlich nicht als Fahrer!). Nach halber Strecke gab es den obligatorischen Kaffee-Stop. Je näher wir Neutraubling dann kamen, desto mehr drehten sich die Gespräche plötzlich um „Hotfill“, „Anlagenleistung“ und Co. (In der Formel 1 heißt diese Phase glaube ich „Warm-Up“.) Und nur einige Kilometer später befanden wir uns schon auf der Parkplatz-Suche, welche sich um diese Uhrzeit (10Uhr!) trotz riesiger Parkflächen meistens als schwierig darstellte. Aber dann war es geschafft…wir begrüßten unsere Krones-Kollegen, zogen uns noch einen frischen Kaffee und stürzten uns auf die anstehenden Themen.

Projektalltag Krones

Was macht Krones und was genau habt ihr als ORAYLIS Team dort gemacht? Beschreibt doch kurz das Projekt.
Michael: Krones ist ein Maschinenbau-Unternehmen, welches sich auf Prozess- und Fülltechnik spezialisiert hat, d. h. dort werden –vereinfacht gesagt- Anlagen für die Befüllung von Behältern mit Flüssigkeiten hergestellt. Zu diesen hochkomplexen Anlagen gehören natürlich auch IT-Systeme zur Prozesssteuerung. Keine Anlage ist wie die andere und dadurch werden interne Prozesse wie z. B. die Angebotsstellung entsprechend aufwändig. An dieser Stelle kommt ORAYLIS ins Spiel. Wir haben mit Krones ein DWH aufgebaut, welches Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen zusammenführt um z. B. den Angebotsprozess, die Vertriebssteuerung, das Controlling oder die Projektierung zu unterstützen. In verschiedenen Phasen haben wir ein umfangreiches DWH aufgebaut, auf dem verschiedene Cubes laufen, die bestimmte Fachbereiche bzw. Prozesse unterstützen. Dabei war Self-Service im Reporting eine ganz zentrale Anforderung von Krones, damit Power-User in allen Bereichen eigenständig Daten auswerten und gezielt zur Verfügung stellen können.

Was waren eure Aufgaben?
Michael: Ich habe als Projektmanager neben den administrativen Aufgaben wie Budgetkontrolle und Ressourcenplanung, insbesondere den Zustand des Projektes verfolgt und gegenüber dem Kunden transparent gemacht. Das geht natürlich nicht ohne die Unterstützung aus dem gesamten Team. Insbesondere die Zusammenarbeit mit unserem Development Lead sowie dem Architect ist die Grundlage, dass wir die Erwartungshaltung des Kunden immer im Blick haben und am Ende natürlich auch treffen.

Matthias: Vielleicht nur so viel…von der Anforderungsanalyse über Modellkonzeption, Umsetzungsarbeiten, Qualitätssicherung bis hin zu Anwenderschulungen war für mich alles dabei. Mit unserem Teamansatz waren wir stets in der Lage, die je nach Themenbereich und Projektphase priorisierten Aufgaben effektiv zu verteilen.

Christina: Aktuell haben wir zwei Projekte bei Krones. Vor einem Jahr hat sich unser Team stark verkleinert, so dass ich nun die Rolle des Projektmanagers einnehme sowie die Umsetzung der Anforderungen durchführe. Bei einem der beiden Projekte bin ich auch technischer Projektleiter. Bei dem anderen Projekt unterstützt Matthias mit seinem über die vielen Jahre im Projekt gesammelten Fachwissen in diesem speziellen Fachbereich, sofern Bedarf besteht.

Marco:Ich habe vor allem die Architektur und Querschnittsthemen vorangetrieben und zur Entscheidung gebracht. In regelmäßigen Architekturmeetings mit dem Kunden wurden alle wichtigen Entscheidungen diskutiert und gefällt. Neben der Architektur hatte ich die technische Projektleitung. D.h. Anforderungsanalyse, Interviews mit Kunden, Grobkonzeption und Definition von Arbeitspaketen.

Wenn ihr an den Start des Projektes denkt und an das Ergebnis nach 5 Jahren. Was war die größte Herausforderung, die ihr meistern musstet, was der größte Erfolg? 
Marco: Der Start des Projektes war durchaus angespannt, weil Krones vor unserer Zeit bereits einen Anlauf gestartet hatte und wir somit etwas genauer beobachtet wurden. Das legte sich jedoch nach kurzer Zeit, da wir sehr schnell im Krones Fachjargon mitsprechen konnten (das haben wir ja montagmorgens auf der A3 immer geübt) und Ergebnisse vorweisen konnten. Aussagen wie „ …endlich versteht uns mal jemand …“ bestärkten uns in unserem Vorgehen und ließen uns die eine oder andere Strapaze vergessen. Die größte Herausforderung in einem Projekt, das 5 Jahre läuft, ist aus meiner Sicht die Agilität zu wahren. Das heißt, den Biss vom Anfang des Projektes, wo man alles hinterfragt und kritisiert, zu behalten. Denn nur so bleibt man im Rennen und interessant für den Kunden.

Wie sah der Feierabend für euch aus?
Christina: Wir sind abends oft zusammen essen gegangen. Bei dem Italiener in der Nähe von unserem Hotel waren wir mindestens einmal in der Woche. Wir waren auch mal zusammen kegeln und bouldern. Dies hat viel Spaß gemacht. Auf der Mai- sowie Herbstdult waren wir auch gerne.

In den Social Media Kanälen von Krones werden immer Bilder vom Mittagessen gepostet (#Mahlzeitkrones) Zudem habe ich auch von einigen Kollegen gehört, dass es bei Krones immer leckeres Mittagessen gab! Was habt ihr am liebsten gegessen?
Michael: Na ja, da ich immer nur an einzelnen Tagen Vor-Ort war und ich dabei anscheinend den Wiederhol-Rhythmus im Speiseplan recht gut getroffen habe, kann ich sagen, dass die Kantine eine echt gute Curry-Wurst anbietet!

Matthias: Gar nicht so einfach…aber an den Schweinebraten mit Dunkelbiersoße und Knödeln kann ich mich noch sehr gut erinnern!

Christina: Ich habe gerne Fisch gegessen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kantine ist super.

Marco: Kleiner Salat, „Schweinsbraten“ Knödel, Pudding, Spezi := 3,20 € -> unschlagbar

Projektalltag Mahlzeit Krones

Lieben Dank für den Einblick in euren Projektalltag!

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