Kundenerfolge

Telefónica überführt unternehmensweites Reporting in die Cloud

Dr. Jens Johannesson
Head of Data Intelligence, Telefónica Deutschland

Bei allem, was wir rund um die Informationsaufbereitung für Reporting und Dashboarding machen, steht uns ORAYLIS seit vielen Jahren sehr erfolgreich zur Seite. Ich schätze nicht nur die hohe Methodenkompetenz. Unser Partner ist auch jederzeit in der Lage, mit seinen Kenntnissen flexibel auf unsere individuellen Bedürfnisse einzugehen. Deshalb setzen wir auch bei der Transformation unseres unternehmensweiten Data Warehouses in die Cloud auf ORAYLIS.

Auf einen Blick

  • Kunde: Telefónica Germany
  • Branche: Telekommunikation
  • Projektziel: Cloud-Migration des unternehmensweiten DWHs bei laufendem Tagesgeschäft
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Databricks,  Power BI

Mit fast 50 Millionen Mobilfunk- und Breitbandanschlüssen zählt Telefónica Germany zu den führenden Telekommunikationsanbietern des Landes. Knapp 7.500 Mitarbeiter ermöglichen einen Rundum-Service für Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich.

Blick hoch vom Fuß des O2 Towers

Die Telefónica-Zentrale in München. (Telefónica)

Beim Kampf um Kunden und Optimierungspotenziale setzt das Unternehmen immer stärker auf den Einsatz von Daten. Von der Führungsebene bis hinein in die Shops werden Mitarbeiter täglich mit aktuellen Kennzahlen und individuellen Handlungsempfehlungen versorgt. Gleichzeitig werden der Self-Service-Gedanke und die Datendemokratisierung unermüdlich vorangetrieben – das heißt: Immer mehr Mitarbeiter können Daten analysieren und selbstständig Benefits für das Geschäft erschließen. Um diesem stetig wachsenden Bedarf gerecht zu werden, überführen die Verantwortlichen auch das unternehmensweite Data Warehouse (DWH) in die Cloud.

Transformation während des Tagesgeschäftes

„Wir befinden uns in einem umfassenden Transformationsprozess, bei dem die Migration unserer operativen Systemwelt in die Cloud ein entscheidender Baustein ist“, so Dr. Jens Johannesson, Abteilungsleiter Data Intelligence (DI) bei Telefónica Germany. Sein Team ist für das DWH sowie das gesamte Standard-Reporting für mehr als 1.000 Nutzer aus allen Geschäftsbereichen verantwortlich. „Im Prinzip decken wir den kompletten Kunden-Lifecycle mit verlässlichen Fakten ab – ein Service, den wir während der Entwicklung des Cloud-Data-Warehouse natürlich aufrechterhalten müssen.“

Damit spricht Dr. Johannesson die größte Herausforderung der aktuellen Projekte an. Es gilt, die technologische Basis vollständig auszutauschen, ohne dass das Tagesgeschäft davon beeinflusst wird. Das Konzept für den nahtlosen Übergang von der alten in die neue Datenwelt wurde gemeinsam mit ORAYLIS erarbeitet. „Bei allem, was wir rund um die Informationsaufbereitung für Reporting und Dashboarding machen, steht uns ORAYLIS seit vielen Jahren sehr erfolgreich zur Seite“, erläutert Dr. Johannesson die Wahl. „Ich schätze nicht nur die hohe Methodenkompetenz. Unser Partner ist auch jederzeit in der Lage, mit seinen Kenntnissen flexibel auf unsere individuellen Bedürfnisse einzugehen.“

Strategische Berater für Planung und Umsetzung

Im Gesamtprojekt übernimmt ORAYLIS ganz unterschiedliche Aufgaben. Zunächst sorgt das Team für den gewohnt stabilen Betrieb der Reporting- und Self-Service-Plattformen. Dabei geht es nicht nur darum, den Status Quo zu halten. „Bis zum offiziellen Start der Cloud-Plattform erweitern wir die bestehende Lösung entsprechend neuer Fachanforderungen“, sagt Alexander Thume, der als Partner bei ORAYLIS für Telefónica Germany verantwortlich ist. Er betrachtet diese Verlässlichkeit und Kontinuität als wichtigen Erfolgsfaktor: „Der tägliche Betrieb muss einfach reibungslos weiterlaufen, damit sich alle Beteiligten voll auf die neue Lösung konzentrieren können.“

Alexander Thume Partner ORAYLIS

Alexander Thume verantwortet als Partner bei ORAYLIS den Kunden Telefónica. (ORAYLIS)

An der Entwicklung der neuen Datenplattform ist ORAYLIS auch als strategischer Berater maßgeblich beteiligt. „Wir sind im Transformationsprozess Ratgeber für die Technologie-Entscheidungsträger. Auf Basis unserer vielfältigen Erfahrungen und Best Practices haben wir eine Empfehlung für den Aufbau der Cloud-Plattform ausgesprochen. Davon ausgehend wurde dann gemeinsam die passende Zielarchitektur und das richtige Vorgehen erarbeitet. Grundlage bildete hierbei das Modern-Data-Warehouse-Konzept von Microsoft, das wir dann auf die individuellen Bedürfnisse von Telefónica zuschneiden und flexibel skalieren können.“ Entsprechend steht das ORAYLIS-Team auch bei der Umsetzung durch verschiedene Entwicklungsdienstleister in der Verantwortung.

Zudem schlägt das Team die Brücke von der Technik zu den Fachanwendern. „Durch die langjährige Zusammenarbeit bringen wir eine hohe fachliche Expertise im Telekommunikationsgeschäft mit. Daher stehen wir im ständigen Austausch mit den Fachabteilungen und helfen dabei, Themen zu definieren und zu priorisieren. Für den Projekterfolg ist ganz entscheidend, dass die Anwender von Anfang an einbezogen und mit auf die Reise genommen werden.“

Lösung ermöglicht zunehmende Automatisierung

Neben der Datendemokratisierung ermöglicht der Cloud-Ansatz dem Unternehmen eine zunehmende Automatisierung von Prozessen rund um die Datentransformation und -bereitstellung. „Daher setzen wir bei unserer neuen Lösung so weit wie eben möglich auf die „managed“ Services aus der Cloud“, so Dr. Johannesson. Kernkomponenten des Backends bilden dabei Azure Synapse Analytics und Azure Databricks. Auf Frontend-Seite kommt konsequenterweise Power BI als „Cloud Native Service“ zum Einsatz.

Mit dieser technischen Grundlage streben die Verantwortlichen schließlich auch eine immer umfassendere Automatisierung von Entscheidungsprozessen an. „Besonders auf operativer Ebene sehen wir hier ein enormes Potenzial für Optimierungen. Man muss sich nur vergegenwärtigen, wie viele Entscheidungen täglich alleine in den Shops getroffen werden, etwa bei Fragen zu Netzen, Technologien, Tarifen und Preisen. Mit unserer Cloud-Datenplattform sind wir auch für diese Anforderungen bestens aufgestellt.“

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  • Kunde: Telefónica Germany
  • Branche: Telekommunikation
  • Projektziel: Cloud-Migration des unternehmensweiten DWHs bei laufendem Tagesgeschäft
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Databricks,  Power BI
Jens Kröhnert
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MALZERS führt Bäckerei-Geschäft mit Daten in die digitale Zukunft

Marc Sinner
Leiter Finanzbuchhaltung, Controlling & Expansion, Malzers Backstube

MALZERS arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit ORAYLIS zusammen. Der Umzug unseres bewährten BI-Systems in die Cloud sowie der Aufbau eines Produktionscontrollings sind wieder zu unserer absoluten Zufriedenheit verlaufen. Unsere Anforderungen wurden zu 100 Prozent umgesetzt, was im komplexen Bäckerei-Geschäft gar nicht so einfach ist. Wenn mal etwas nicht glatt lief, konnten wir konstruktiv darüber diskutieren und haben immer eine gute Lösung gefunden. Deshalb freuen wir uns auf den weiteren gemeinsamen Weg mit ORAYLIS in unsere digitale Zukunft.

Auf einen Blick

  • Kunde: MALZERS Backstube
  • Branche: Handel & Konsumgüter
  • Projektziel: Entwicklung einer Cloud-Plattform inkl. Migration des bestehenden Reportings, Aufbau neuer Produktions- und Support-Reportings
  • Technologien: Databricks, Azure Data Lake, Power BI

Für MALZERS Backstube sind Kundennähe und hohe Produktqualität seit mehr als 120 Jahren der Schlüssel zum Erfolg. Heutzutage bietet das Gelsenkirchener Familienunternehmen in knapp 150 Filialen frisch gebackene Waren an. Dabei hat der Kunde von morgens bis abends die Auswahl aus einem breiten Sortiment qualitativ hochwertiger Brote, Brötchen, Kuchen, frischen Teilchen und weiterer Produkte.

Ein Geheimnis dieses vorbildlichen Services liegt im gezielten Einsatz von Daten: „Wir steuern schon seit einigen Jahren unser Filialgeschäft auf Basis detaillierter Bondaten-Analysen“, so Marc Sinner, Leiter Finanzbuchhaltung, Controlling & Expansion. „Unsere Prognosen für den Folgetag werden dadurch immer genauer. Zudem können wir unerwartete Engpässe oder Überschüsse tagesaktuell erkennen und Waren entsprechend umlagern oder nachliefern.“

Verkäuferinnen hinter der mit Waren gefüllten Theke in einer Malzers Backstube Filiale.

MALZERS-Kunden können von morgens bis abends aus einem umfassenden Angebot frischer Backwaren wählen. (MALZERS Backstube)

Die zu verarbeitenden Datenmengen wachsen stetig, sodass die bestehende Server-Landschaft zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen kam. Zudem sahen und sehen sich die Verantwortlichen mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert. Hierzu zählen datengetriebene Optimierungen im Zuge der massiv gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe. Hinzu kommt eine Ausweitung des bislang vom Verkauf bestimmten Berichtswesens auf die Produktion.

Ein Umdenken bei der Datenstrategie war erforderlich, wobei die Kernfrage zunächst lautete: Investieren wir in neue Server oder wagen wir den Schritt in die Cloud?

Eigene Server vs. Umzug in die Cloud

„Wir haben lange diskutiert und abgewägt, ob wir in unser eigenes Rechenzentrum investieren sollen oder besser in die Cloud umziehen“, erläutert Marc Sinner. „Unser Geschäft läuft über die Theke und ist gut vorplanbar. Da greifen Cloud-Vorteile – wie eine flexible Skalierbarkeit der Leistung – nicht so unmittelbar, wie etwa bei einem reinen Online-Shop.“ Tatsächlich hätte eine Cloud-Plattform allein für das bestehende Reporting keinen echten Mehrwert erzeugt. Im Gegenteil: Bewährte Kennzahlen und Auswertungen der vergangenen sieben Jahre müssten erst einmal in der Cloud neu aufgebaut werden.

Dass sich die Verantwortlichen dennoch für eine Cloud-Lösung entschieden haben, ist auch auf personelle Veränderungen innerhalb des Unternehmens zurückzuführen. „Unser Produktionsleiter ist nach 30 Jahren im Unternehmen in Rente gegangen – und mit ihm ein großer Schatz an Prozess-Know-how. Wir haben daher beschlossen, die Verantwortung auf unterschiedliche Schultern zu verteilen. Grundlage bildet hierbei ein neues Reporting, das unseren Abteilungsleitern die erforderliche Transparenz für die Produktionssteuerung und die Personalführung verschafft. Damit wurde dann auch der Schritt in die Cloud lohnenswert.“

Neue Lösung mit bewährtem Partner

Für die Planung und Umsetzung holte MALZERS bewährte Kräfte ins Boot. Die Datenexperten von ORAYLIS hatten bereits das bestehende Business Intelligence System auf Basis des Microsoft SQL Servers aufgebaut und gemeinsam mit der Bäckerei laufend weiterentwickelt. Entsprechend waren sie mit der Ausgangssituation bestens vertraut und konnten gezielt beraten. „Zum Einstieg haben wir gemeinsam in einem Strategie-Workshop das technologische Grundgerüst für eine bedarfsgerechte, zentrale Cloud-Plattform erarbeitet“, sagt Raphael Bruns, verantwortlicher Projektmanager bei ORAYLIS. „Es wurde geklärt, welche Kennzahlen, Auswertungen und Datenquellen dort zusammengeführt werden sollten. Im Anschluss haben wir eine Roadmap entwickelt, um das vorhandene System sukzessive in die Cloud zu überführen.“

Raphael Bruns, Senior Project Manager bei ORAYLIS.

Raphael Bruns, Senior Project Manager bei ORAYLIS. (ORAYLIS GmbH)

Konsequenterweise wurde die neue Datenlösung in der Azure Cloud umgesetzt. „Komplett im Microsoft-Universum zu bleiben, hat natürlich vieles erleichtert. In Kombination mit unserem ORAYLIS Automation Framework konnten wir so eine effiziente, kostengünstige Entwicklung und einwandfreie Ergebnisse gewährleisten.“ Flankiert wurde das Vorgehen durch agile Methoden, die auch kurzfristige Kurskorrekturen möglich machten.

Ein Beispiel ist die Abkehr von Azure Synapse Analytics als Kernelement der Datenverarbeitung mitten im Projekt: „Wir mussten feststellen, dass die Synapse-Kosten allmählich aus dem Ruder liefen. In Form von Databricks hatten wir aber umgehend eine Alternative zur Hand, mit der sich die Anforderungen von MALZERS im gesetzten Rahmen realisieren ließen.“ Ansonsten ist die Lösung nach den bekannten Best Practices für Microsoft-Plattformen aufgebaut. Ein Azure Data Lake dient als Speicher für Massendaten aller Art. Über Power BI greifen die Nutzer schließlich unternehmensweit auf die bereits seit Jahren vertrauten Oberflächen für die Datenanalyse zu.

Reporting kompensiert Wissensverluste

Mit der zentralen Cloud-Plattform als technologischer Basis wurde auch das Produktionscontrolling realisiert, ebenfalls in Kooperation mit ORAYLIS. Es deckt alle vier Produktionsbereiche von MALZERS ab. „Alle Abteilungsleiter bekommen nun täglich die für Sie relevanten Kennzahlen auf Basis der Daten vom Vortag automatisch geliefert“, erklärt Marc Sinner. „Hierzu zählen die Erfüllungsquote, die Qualität bzw. Bruchquote, der verbliebene Restteig sowie Personalkennzahlen – allesamt Daten, die wir früher in mühsamer Kleinarbeit aus unterschiedlichen Systemen zusammensuchen mussten.“

Mitarbeiter in der Produktion von Malzers Backstube

Durch das neue Produktionscontrolling lassen sich tagtäglich weitere Optimierungspotenziale erschließen. (MALZERS Backstube)

Die Abteilungsleiter können sich somit schnell und umfassend über den Zustand ihres Bereichs informieren. Sie werden zu eigenständigem Handeln befähigt, Produktion und Mitarbeiter lassen sich effizient steuern. Dabei ermöglichen hinterlegte Detaildaten tiefergehende Analysen und weiterführende Erkenntnisse.

Als Beispiel die Erfüllungsquote: Sie stellt den Bedarf des Verkaufs der bereitgestellten Produktionsmenge gegenüber. Dabei lässt sich die Kennzahl bis auf einzelne Artikel herunterbrechen, sodass die Gründe etwa für eine unterdurchschnittliche Erfüllungsquote gezielt lokalisiert werden können. Liegt der Ursprung beispielsweise in einer zu hohen Menge an Ausschussware, dann sind an dieser Stelle konkrete Gegenmaßnahmen zu definieren und einzuleiten.

Doch nicht nur auf Ebene der Abteilungsleiter liefert die neue Datenplattform Informationen. Auch das Management nutzt die Kennzahlen für faktenbasierte Entscheidungen, die zuvor im Kompetenzbereich des ehemaligen Betriebsleiters lagen. Hierzu Marc Sinner: „Die Zahlen aus der Produktion sind inzwischen fester Bestandteil unserer allmorgendlichen Qualitätsbesprechungen. Auf der Grundlage planen wir die nächsten Maßnahmen. So haben wir jeden Tag die Chance, die Fehler vom Vortag auszumerzen und immer besser zu werden.“

Mit der Cloud-Plattform in die digitale Zukunft

Weitere Optimierungen werden durch ein spezielles Reporting für die Support-Abteilungen erzielt, zu denen die Expedition, der Fuhrpark sowie die Reinigung und die Betriebswerkstatt gehören. Auch die Warenverfügbarkeit hat dank der neuen Cloud-Plattform weitere Verbesserungen erfahren: „Gerade vor Feiertagen ist das ein kritisches Thema“, so Marc Sinner. „Deshalb stellen wir unseren Bezirksleitern nun über eine sogenannte Fast Lane kurzfristig zusätzliche Cloud-Ressourcen bereit, mit denen sie die aktuelle Verfügbarkeit in allen ihren Filialen auf Knopfdruck abrufen können – eine massive Zeitersparnis, wenn man bedenkt, dass jeder Bezirksleiter seine Filialen sonst einzeln abtelefoniert hat.“

Gleichzeitig eröffnet die neue Plattform dem Unternehmen viele Optionen für die Zukunft. „Als nächstes werden wir das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus nehmen und mehr Transparenz in den Rohstoffverbrauch bringen. Bisher stehen uns hierfür nur Gesamtzahlen zur Verfügung. Künftig wollen wir das jeder Abteilung genau zuordnen können, um gezielt Optimierungspotenziale zu erschließen. Für das laufende Jahr ist zudem eine Ausweitung des Reportings auf den Einkauf geplant.“

Außer Frage steht dabei für Marc Sinner, dass MALZERS den Weg in die digitale Zukunft weiterhin gemeinsam mit ORAYLIS beschreiten wird. „Wir arbeiten inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Und auch mit dem Verlauf dieses Projektes bin ich wieder absolut zufrieden. Unsere Anforderungen wurden zu 100 Prozent umgesetzt, was im komplexen Bäckerei-Geschäft gar nicht so einfach ist. Wenn mal etwas nicht glatt lief, konnten wir konstruktiv darüber diskutieren und haben immer eine gute Lösung gefunden. Deshalb freuen wir uns auf den weiteren gemeinsamen Weg mit ORAYLIS in unsere digitale Zukunft.“

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  • Kunde: MALZERS Backstube
  • Branche: Handel & Konsumgüter
  • Projektziel: Entwicklung einer Cloud-Plattform inkl. Migration des bestehenden Reportings, Aufbau neuer Produktions- und Support-Reportings
  • Technologien: Databricks, Azure Data Lake, Power BI
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Marbach-Gruppe: Sichere Unternehmenssteuerung in schnelllebigen Märkten

Dennis Benz
Leiter Finance & Controlling, Marbach-Gruppe

Wir legen großen Wert auf einen Partner, der uns an die Hand nimmt und nicht bloß unsere Wünsche kommentarlos umsetzt. Das funktioniert mit ORAYLIS einfach sehr gut. Beim Aufbau unseres neuen Vertriebsreportings verlief die Zusammenarbeit immer konstruktiv und zielführend.

Wir hatten jederzeit die volle Transparenz und haben schnell und effizient die gewünschten Ergebnisse erreicht. Daher werden wir auch unseren weiteren Weg zur Data Driven Company gemeinsam mit unserem Partner gehen.

Auf einen Blick

  • Kunde: Marbach-Gruppe
  • Branche: Fertigungsindustrie
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten auf einer Cloud-Plattform, Modernisierung des Reportings, perspektivisch Echtzeitanalyse von Produktionsdaten
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Data Lake, Power BI

Für die Marbach-Gruppe aus Heilbronn ist 2023 ein besonderes Jahr: Das inhabergeführte Familienunternehmen feiert sein 100-jähriges Bestehen – wobei sich der einst von Karl Marbach Senior gegründete Drei-Mann-Betrieb zum Markt- und Innovationsführer im Werkzeug- und Stanzformenbau für Verpackungen entwickelt hat. Inzwischen arbeiten rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit über 20 Standorten für das Unternehmen. Marbach-Werkzeuge sind Formgeber für ganz unterschiedliche Produktverpackungen aus Bereichen wie Pharma, Kosmetik und Lebensmitteln. Nun wurde mit einer neuen Datenplattform und Reporting-Lösung der Grundstein für den umfassenden Wandel zur Data Driven Company gelegt.

Die Zentrale der Marbach-Gruppe in Heilbronn

Die Unternehmenszentrale von Marbach in Heilbronn. (Marbach-Gruppe)

Zukunftssicherheit in einem schnelllebigen Geschäft

Um die makellose Erfolgsgeschichte von Marbach fortzuschreiben, müssen die Verantwortlichen das Unternehmen sicher durch ein zunehmend dynamisches Marktumfeld steuern. „Die meisten unserer Kunden leben vom schnellen Wechsel der Sortimente“, erklärt Dennis Benz, Leiter Finance & Controlling. „Teilweise werden Lieferzeiten von drei bis vier Tagen für ein Werkzeug erwartet – wobei nahezu jedes Werkzeug eine Einzelanfertigung ist. Und das Tempo zieht weiter an.“ Entsprechend ist Dennis Benz gefordert, geschäftliche Fragestellungen möglichst umgehend zu beantworten. „Wenn ich einen Anruf von Vertriebskollegen oder der Geschäftsführung erhalte, dann brauche ich sofort aktuelle und verlässliche Zahlen. Da möchte niemand lange auf einen Rückruf warten.“

In diesem Kontext hat ein Cognos Data Warehouse über mehr als zehn Jahre hinweg sehr gute Dienste geleistet. „Unser altes BI-System war für die Betriebsgröße schon außerordentlich umfangreich und wurde von den Nutzern gerne in Anspruch genommen. Wir müssen aber auch an die Zukunft denken. Unter anderem wollten wir uns die neuen Möglichkeiten der Datenvisualisierung und des Mobile Reportings zu Nutze machen. Ebenso standen fachübergreifende Datenmodelle mit neuen Kennzahlen auf unserer To-do-Liste.“ So wurde ein Wechsel des ERP-Systems hin zu IFS zum Anlass genommen, auch das Reporting mit Microsoft Power BI zu modernisieren und die Digitalisierung des Unternehmens weiter voranzutreiben.

Ein Marbach Mitarbeitender erstellt am Bildschirm eine neue CAD-Zeichnung.

Werkzeuge von Marbach sind meist Einzelanfertigungen. Die entsprechenden Baupläne für die Fertigung werden mittels CAD erstellt. (Marbach-Gruppe)

Der erste Anlauf scheiterte

Allerdings mussten die Akteure zunächst ein gewisses Lehrgeld zahlen. Denn der erste Anlauf mit dem neuen Analyse- und Visualisierungswerkzeug scheiterte. „Das lag weniger an Power BI. Vielmehr war das gesamte System technisch falsch aufgesetzt“, so Dennis Benz. „Wir sind auch zu schnell in die Eigenentwicklung gegangen und hinsichtlich der Berichtslayouts über das Ziel hinausgeschossen. Infolgedessen war die neue Lösung zu langsam und zudem sehr unübersichtlich. Die Anwender kamen überhaupt nicht damit zurecht und wollten sie nicht nutzen.“

Auf Empfehlung von Microsoft wurde daraufhin ORAYLIS mit ins Boot geholt. Der neue Partner beeindruckte durch Vorgehensweisen, die für Marbach erst einmal Neuland waren: „Wir haben im Rahmen eines Data Strategy Assessments ein erstes Dataset für den Vertrieb erstellt und einen Prototyp mit priorisierten Einzeldimensionen und -fakten in Power BI aufgebaut. Sowas hatte ich bislang bei Datenprojekten noch nie erlebt. Deshalb war ich anfangs auch skeptisch. Die Resultate haben mich aber schnell überzeugt. Dank konsistent verknüpfter Dimensionen und Fakten haben wir hier bereits neue Erkenntnisse gewonnen.“

Datenplattform und Berichtswelt erneuert

Als erste Konsequenz wurde die Datenbasis neu aufgebaut. Der ERP-Modernisierung entsprechend haben die Beteiligten auch hier einen Cloud-Ansatz gewählt – konkret ein Data Lakehouse in Microsoft Azure. „Wir haben alle relevanten Daten von Cognos auf diese Plattform migriert und dort verfügbar gemacht“, erklärt Raphael Bruns, verantwortlicher Projektmanager bei ORAYLIS. „Das sind bislang vor allem unterschiedliche Vertriebsdaten, Umsatzauswertungen, Deckungsbeiträge, Absätze sowie Einzelbelege der Gewinn- und Verlustrechnungen, was vor allem für den Monatsabschluss einen tollen Mehrwert bedeutet. Die richtige Lösungsarchitektur in Kombination mit den hoch skalierbaren Azure-Services ermöglicht dann eine performante Bereitstellung für unterschiedliche Berichtsszenarien in Power BI.“

Raphael Bruns, Senior Project Manager bei ORAYLIS.

Raphael Bruns, Senior Project Manager bei ORAYLIS. (ORAYLIS GmbH)

Parallel hat das Team die umfangreiche Berichtswelt der Marbach-Gruppe um- bzw. neugestaltet, wobei dieses Mal großen Wert auf das richtige Augenmaß gelegt wurde: „Gerade nach den Erfahrungen der Vergangenheit mussten wir die optimale Balance zwischen Bekanntem und Neuem finden,“ sagt Raphael Bruns. „Wir durften die Anwender nicht überfordern, sonst hätten wir sie endgültig verloren.“ Daraufhin wurde gemeinsam ein modernes Berichtskonzept entwickelt. Es orientiert sich unter anderem an den aktuellen Standards des Information Designs.

Reporting mit vielfältigen Mehrwerten

Tatsächlich konnten die verprellten Nutzer mit dem neuen Reporting schnell zurückgewonnen werden. Die Lösung überzeugt durch Übersichtlichkeit und leichte Bedienung: „Die Visualisierungen bringen unseren Anwendern einen hohen Mehrwert“, betont Dennis Benz. „Vielen Mitarbeitern werden dadurch eigenhändige Analysen überhaupt erst ermöglicht. Wir alle können deutlich tiefer in die Daten reingehen und wertvolle Schlussfolgerungen für das Geschäft daraus ziehen. Bislang waren Kennzahlen nur einzeln dimensional auswertbar. Nun verfügen wir über ein lückenlos verknüpftes Datenmodell, mit dem sich verschiedene Dimensionen verbinden lassen.“

Für Dennis Benz und seine Abteilung ist die Unabhängigkeit der Nutzer ein entscheidender Erfolgsfaktor. „Mir stehen insgesamt drei Controller zur Verfügung. Gemessen an der Unternehmensgröße sind wir also ein überschaubares Team. Daher ist für uns – neben der hohen System-Performance – sehr wichtig, dass die User im Rahmen definierter Standards auch selbständig mit unseren Daten arbeiten können und nicht bei jeder Frage auf uns zukommen müssen. Auf diese Weise können wir auch mit einer kleinen Mannschaft alle Aufgaben sehr gut bewältigen.“

Zudem wurde der Informationsgehalt der Berichte erhöht, etwa durch die Integration neuer Kennzahlen. So sind nun Auftragsüberhänge am Monatsende unmittelbar sichtbar, sodass sich die Umsätze problemlos den richtigen Monaten zuordnen lassen. In früheren Zeiten waren hierfür stets Sonderauswertungen und der Umweg über die unternehmenseigene IT erforderlich. Ebenso werden jetzt dem Vertrieb die Aufträge mit angezeigt. Dadurch ist sofort erkennbar, was nicht pünktlich geliefert wurde. Auch hierfür waren in der Vergangenheit aufwändige Sonderauswertungen notwendig.

Für die digitale Zukunft bestens gerüstet

Mobile Lösung von Marbach zur Überwachung von Stanzprozessen.

Auch das Produktangebot von Marbach wird zunehmend digitalisiert. Kunden können mit Hilfe von Fertigungsdaten und entsprechender Kennzahlen ihre Stanzprozesse überwachen und optimieren. (Marbach-Gruppe)

Das neue Vertriebsreporting ist für Marbach aber erst der Anfang. Schließlich bietet die Cloud-Plattform alle Möglichkeiten, um ganz unterschiedliche Daten für das Geschäft nutzbar zu machen. „Wir haben ein volles Programm“, bestätigt Dennis Benz. „Inzwischen haben wir das Thema Finanzen ebenfalls erfolgreich umgesetzt. Als nächstes gehen wir unser Personalreporting an. Und dann sind wir schon so weit, um uns der Produktion zu widmen. Das wird nochmal richtig interessant. Wir sprechen über riesige Datenmengen, in denen umfangreiche Optimierungspotenziale für unsere Prozesse stecken. Von den resultierenden Verbesserungen profitieren dann auch unsere Kunden unmittelbar, etwa in Form von mehr Transparenz zum Auftragsstatus und schnelleren Lieferzeiten.“

Dass diese Pläne gemeinsam mit ORAYLIS umgesetzt werden, steht für Dennis Benz außer Frage: „Wir legen großen Wert auf einen Partner, der uns an die Hand nimmt und nicht bloß unsere Wünsche kommentarlos umsetzt. Das funktioniert mit ORAYLIS einfach sehr gut. Die Zusammenarbeit ist von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung immer konstruktiv und zielführend. Wir haben jederzeit die volle Transparenz und erreichen schnell und effizient die gewünschten Ergebnisse. Daher werden wir auch unseren weiteren Weg zur Data Driven Company gemeinsam mit unserem Partner gehen.“

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  • Kunde: Marbach-Gruppe
  • Branche: Fertigungsindustrie
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten auf einer Cloud-Plattform, Modernisierung des Reportings, perspektivisch Echtzeitanalyse von Produktionsdaten
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Data Lake, Power BI
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DEHN intensiviert mit Daten die Kundenbeziehungen

Tim Koesler
Data Engineer, DEHN SE

Uns war bewusst, dass noch viele geschäftliche Potenziale in unseren Datenbeständen ruhen. Wir sind gemeinsam mit ORAYLIS den Schritt in die Cloud gegangen und haben die bestehende Datenlösung sukzessive in ein Modern Data Warehouse überführt.

Schon heute sehen wir eine Erhöhung der Qualität der Prozesse und Daten und sind schon jetzt schneller und effizienter beim Implementieren datengetriebener Anforderungen. Mittelfristig wollen wir ein Echtzeitmonitoring unserer Maschinendaten realisieren, um dadurch unsere Produktionsprozesse und Kapazitätsplanungen immer weiter zu optimieren.

Auf einen Blick

  • Kunde: DEHN SE
  • Branche: Fertigungsindustrie
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten auf einer Cloud-Plattform, unternehmensweites Reporting, Echtzeitanalyse von Maschinendaten
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Data Lake, Power BI, Theobald XTract Universal

Die DEHN SE ist ein Hidden Champion, wie er im Buche steht – familiengeführt seit 1910, in einem Nischenmarkt unterwegs, lösungsorientiert und hoch spezialisiert. Die Produkte des Unternehmens kommen weltweit zum Einsatz- ob beispielsweise in der Anlagen- und Telekommunikationstechnik, der Prozessindustrie oder in Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Mit Lösungen für den Blitz-, Überspannungs- und Arbeitsschutz stellen mehr als 2.300 DEHN-Mitarbeiter weltweit den Schutz von Menschen, Gebäuden, Anlagen und Systemen aller Art sicher.

DEHN Zentrale mit Firmenfahrzeug im Vordergrund

Die DEHN Unternehmenszentrale in Neumarkt in der Oberpfalz. (DEHN)

Grundlage des dauerhaften Erfolges bildet eine konsequente Orientierung an Kunden und Märkten. Und nicht zuletzt soll diese durch den gezielteren Einsatz von Daten künftig weiter ausgebaut werden. „Uns war bewusst, dass noch viele geschäftliche Potenziale in unseren Datenbeständen ruhen“, sagt Tim Koesler, Data Engineer bei DEHN. „Es gab aber im Unternehmen keine zentrale Stelle, über die die verschiedenen Quellen hätten miteinander korrelieren können. Wir haben unterschiedliche Lösungen zur Auswertung unserer Daten genutzt. Einheitliche, bereichsübergreifende Kennzahlen mit zukunftsfähigen Analysemöglichkeiten sind jedoch für die Unternehmensteuerung und damit nicht zuletzt für die Zufriedenheit unserer Kunden wesentlich.“

Infolgedessen entschlossen sich die Verantwortlichen eine ganz neue Datenplattform aufzubauen. Der Schritt in die Cloud war dabei nur konsequent: „Wichtig für uns ist eine hohe Skalierbarkeit und die einfache Anbindung neuer Datenquellen. Schließlich wollten wir nicht nur die Grundlage für ein über alle Töchter hinweg einheitliches und performantes Reporting schaffen. Perspektivisch sollten auch Use Cases aus den Bereichen, Künstliche Intelligenz und Echtzeitanalyse mit der Lösung realisierbar sein.“

Fertigungsrobotor von Kuka

Mit hochspezialisierten Technologien fertigt das Unternehmen moderne Lösungen für den Blitz, Überspannungs- und Arbeitsschutz. (DEHN)

Data Strategy Assessment zum Projekteinstieg

Zunächst galt es einen geeigneten Partner zu finden, der ausreichend Know-how mitbringt, um eine funktionierende Lösungsarchitektur in der Cloud von Grund auf neu zu definieren. „Dazu gab es eine schier endlose Aufgabenliste, die in ein zielorientiertes Vorgehen überführt werden musste“, so Tim Koesler. Vor diesem Hintergrund fand ein Auswahlprozess mit verschiedensten Anbietern statt. Die Entscheidung fiel auf ORAYLIS, wobei ein Data Strategy Assessment zum Aufbau der passenden Datenstrategie den Ausschlag gab.

Der erste Schritt war ein Kick-Off-Meeting. Dem folgte die Strategie-Entwicklung. Auf Basis der Anforderungen von DEHN wurde die Zielarchitektur definiert, technische Herausforderungen sowie mögliche Use Cases abgeklärt und eine konkrete Kosten- und Mittelabschätzung für die Umsetzung der technischen Infrastruktur und des Reportings durchgeführt. „Ich kann diese Herangehensweise jedem Unternehmen mit ähnlichen Vorhaben nur empfehlen“, so Tim Koesler.

Modern Data Warehouse als technologische Basis

Bei der Zielarchitektur handelt es sich um ein Modern Data Warehouse (MDWH) in der Microsoft Azure Cloud – passend zur Systemwelt des Unternehmens, die ebenfalls auf Microsoft-Technologien basiert. „Die einzelnen Bestandteile der vorhandenen Lösung lassen sich dadurch recht einfach in unsere bewährte Cloud-Architektur migrieren“, erläutert Martin van Husen, Senior Consultant und technischer Projektleiter auf Seiten ORAYLIS. „Das Kernelement bildet hierbei Azure Synapse Analytics als Service für die Datenintegration, Data Warehousing und Big-Data-Auswertungen. Darauf aufbauend können wir dann die neue Lösung genau auf die Bedürfnisse von DEHN zuschneiden und flexibel skalieren.“

Martin van Husen, Senior Consultant bei der ORAYLIS GmbH

Martin van Husen von ORAYLIS hat das Projekt auf der technischen Seite gelenkt. (ORAYLIS)

Die künftige Erweiterbarkeit ist einer der großen Pluspunkte. Grundsätzlich lässt sich das MDWH jederzeit durch Services aus der Azure Cloud ergänzen, etwa wenn neue geschäftliche Anforderungen umgesetzt werden sollen. Ebenso können neue Datenquellen problemlos angebunden werden. Azure stellt alle wichtigen Schnittstellen zur Verfügung. Zur Integration von Fremdtechnologien – wie etwa SAP-Datenbanken – gibt es Standard-Konnektoren. „Entsprechend ist auch der Aufwand für die Inbetriebnahme denkbar gering. Letztlich entsteht nur bei der Migration der Ladeprozesse ein größerer Aufwand. Der Rest läuft weitestgehend automatisiert ab.“

Nicht zuletzt bringt das MDWH-Konzept auch beim Frontend einschneidende Veränderungen ins Unternehmen. So wird die alte QlikView-Landschaft weitestgehend durch Power BI als modernes Standard-Tool für die Datenanalyse abgelöst. Zielsetzung ist es, die Nutzerkreise im Unternehmen zu erweitern und möglichst vielen Mitarbeitern die Arbeit mit Daten zu ermöglichen. Power BI lässt sich direkt in die gewohnte Anwenderoberfläche von Office 365 einbinden. So kann jeder Mitarbeiter ohne große Barrieren sofort produktiv werden und einen übergreifenden Blick auf die Daten und Analysen weltweit erhalten. Von dieser Lösung profitiert jeder Fachbereich bei DEHN und damit nicht zuletzt auch der Kunde.

Faktenbasierte Entscheidungen auf allen Unternehmensebenen

Entsprechend sorgt die unternehmensweite Analyseplattform auch in geschäftlicher Hinsicht für positive Reaktionen. Es wurde eine verlässliche, integrierte Datenbasis geschaffen, die es DEHN erlaubt, faktenbasierte Entscheidungen auf allen Unternehmensebenen und in allen Unternehmensbereichen zu treffen und dadurch auch die Kundenbeziehungen zu intensivieren. „Schon jetzt zeigt sich, dass wir schneller und effizienter beim Implementieren datengetriebener Anforderungen sind. Mittelfristig will DEHN ein Echtzeitmonitoring der Maschinendaten realisieren, um dadurch Produktionsprozesse und Kapazitätsplanungen immer weiter zu optimieren“, so Tim Koesler abschließend.

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  • Kunde: DEHN SE
  • Branche: Fertigungsindustrie
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten auf einer Cloud-Plattform, unternehmensweites Reporting, Echtzeitanalyse von Maschinendaten
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure Data Lake, Power BI, Theobald XTract Universal
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Dr. Pfleger gewinnt neue geschäftliche Werte aus SAP Daten

Sebastian Rauh
Head of IT, Dr. Pfleger GmbH

Wir wussten, dass sich aus der Verbindung unserer SAP-Daten mit anderen Quellen ganz neue Möglichkeiten für unser Geschäft ergeben würden. Aber es fehlte uns an einer Plattform, die alle unsere Daten zentral bereitstellt. Die Empfehlung von Microsoft, uns von ORAYLIS unterstützen zu lassen, hat uns sehr geholfen.

Gemeinsam mit unserem neuen Partner haben wir in kurzer Zeit ein Modern Data Warehouse umgesetzt, das unsere SAP-Quellen nahtlos integriert. Nun können wir es jedem im Unternehmen ermöglichen, selbstständig unterschiedlichste Daten zu verknüpfen und neue Erkenntnisse daraus zu schließen. Als nächstes wollen wir zusammen mit ORAYLIS verschiedene Datenanalyse- und Prognoseszenarien mit automatisierten Handlungsempfehlungen umsetzen.

Auf einen Blick

  • Kunde: Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
  • Branche: Gesundheit
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten inkl. SAP Integration, Automatisiertes Reporting, Ad-hoc-Analysen
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure SQL Server, Azure Data Lake, Power BI, Theobald XTract Universal

Seit jeher fühlt sich die Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH dem Streben nach Innovation ebenso verpflichtet, wie der Förderung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen. Daher steht das Thema Digitalisierung weit oben auf der Agenda des bayrischen Pharmaherstellers. „Wir wollen das volle Potenzial unserer Daten für unser Geschäft erschließen. Jeder im Unternehmen soll Analysen mit harmonisierten Daten aus verschiedenen Quellen durchführen können.“, so Sebastian Rauh, Head of IT bei Dr. Pfleger. „Auch von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz wollen wir perspektivisch profitieren. So gewinnen wir neue Erkenntnisse und schaffen effektivere, transparentere Unternehmensprozesse.“

Dr. Pfleger, Hauptsitz, Bamberg

Die Zentrale der Dr. Pfleger GmbH im bayrischen Bamberg. (Dr. Pfleger)

Daten lagen in isolierten Silos

Die Voraussetzungen hierfür mussten aber erst geschaffen werden. Dr. Pfleger ging es wie vielen Unternehmen: „Wir haben mit unterschiedlichen Datensilos und Reporting-Tools gearbeitet. Zum Beispiel wurden unsere SAP Daten isoliert von anderen Quellen mit Qlik Sense reportet. Über einige weitere Systeme haben wir Berichte für verschiedene Zielgruppen umgesetzt.“ Entsprechend fehlte es den Entscheidern nicht nur an allgemeingültigen Kennzahlen für die Geschäftssteuerung. Auch Ad-hoc-Analysen ließen sich ‚ad-hoc‘ kaum umsetzen.

„Das war vor allem wegen unserer SAP Daten ein echter Verlust, da sie wichtige Bereiche unserer Wertschöpfungskette abbilden. Wir wussten, dass sich aus der Verbindung mit anderen Quellen ganz neue Möglichkeiten für unser Geschäft ergeben würden. Allerdings waren wir verunsichert, wie wir dieses Projekt angehen sollten. Wir standen vor einem Berg an Lösungen und Herstellern – die Frage war, was am besten zu uns passt, um uns zu einer Data Driven Company zu entwickeln.“

Dr. Pfleger, Labormitarbeiter

In der Arzneimittelbranche befinden sich Kunden und Märkte im schnellen Wandel. Auswertbare Daten sind der Schlüssel zu künftigen Geschäftserfolgen. (Dr. Pfleger)

Datenstrategie verschafft Klarheit

Die Verantwortlichen bei Dr. Pfleger wendeten sich auf ihrer Suche unter anderem an Microsoft. „Microsoft hat uns dann ORAYLIS als Partner empfohlen. Von dem Punkt an nahm die Sache Fahrt auf.“ Zum Einstieg veranstaltete ORAYLIS mit allen Projektbeteiligten von Dr. Pfleger ein sogenanntes Data Strategy Assessment. In dem Workshop entwickelten die Teilnehmer unter kompetenter Anleitung das passende Vorgehen für den datengetriebenen Wandel des Geschäftes.

„Wir haben gemeinsam die Anforderungen und Ziele von Dr. Pfleger bewertet und die Erkenntnisse der Ist-Situation gegenübergestellt“, erläutert Jens Kröhnert, Principal Solution Architect bei ORAYLIS und „Erfinder“ dieses Workshop-Formates. „So wurde sehr schnell klar, was die richtige technische Lösung ist, was die geschäftlichen Vorteile sind und was das Ganze kosten wird.“ Alle Ergebnisse wurden in einem managementtauglichen Strategie-Dokument festgehalten, das auch schon ein erstes Leuchtturm-Projekt sowie die nächsten Schritte beinhaltete.

SAP Daten, Jens Kröhnert, ORAYLIS GmbH

Principal Solution Architect Jens hat mit Dr. Pfleger die Datenstrategie für das Digitalisierungsprojekt entwickelt.

MDWH als technologische Basis

Technologische Grundlage für die Umsetzung des ersten Projektes wie auch der künftigen Anforderungen bildet ein Modern Data Warehouse (MDWH), das gemeinschaftlich mit den Services der Microsoft Azure Cloud umgesetzt wurde. „Der Cloud-Ansatz hat Kostenvorteile, da alle verwendeten Services nur nach Bedarf genutzt und bezahlt werden“, so Jens Kröhnert. „Vor allem aber lassen sich Speicher und Rechenleistung getrennt voneinander in jede gewünschte Höhe skalieren.“ Dadurch wird ein Data Lake ermöglicht, der als Kernelement der digitalen Plattform sämtliche strukturierten und unstrukturierten Daten von Dr. Pfleger aufnimmt, nach Bedarf konsolidiert und automatisiert bereitstellt – auch die SAP Quellen.

SAP Daten werden nahtlos integriert

Die SAP Integration erfolgt über eine Schnittstelle von Theobald Software. „Unser Konnektor kommuniziert direkt über die RFC-Schnittstelle von SAP. So werden die Daten nahtlos integriert und tagesaktuell bereitgestellt“, erklärt Niklas Kohlenberg, Sales & Partner Manager bei Theobald Software. „Die Installation und Einrichtung ist dabei denkbar einfach. Wir schaffen einen standardisierten Zugriff auf die SAP-Umgebung, sodass Entwicklungs- und auch spätere Wartungstätigkeiten auf ein Minimum reduziert werden.“ Jens Kröhnert von ORAYLIS kann das bestätigen: „Wir nutzen diese Konnektoren in den meisten unserer Projekte. Und auch bei Dr. Pfleger erfolgte der Einsatz ohne großes Onboarding für Kollegen oder die Hilfe des Theobald-Service. Das ist alles leicht zu handhaben.“

Mit Power BI zu neuen Erkenntnissen

Dr. Pfleger, Labormaschine, Mitarbeiter

Bei Dr. Pfleger fallen an vielen Stellen Daten an, die künftig auch für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz genutzt werden sollen. (Dr. Pfleger)

Ebenfalls nahtlos integriert ist das neue Reporting-Tool von Dr. Pfleger. Aufgrund des Microsoft-Ansatzes wird Qlik Sense konsequenterweise durch Power BI abgelöst. Microsofts Analyseservice fügt sich homogen in die Gesamtlösung ein. So erhält bald jeder potenzielle Nutzer im Unternehmen die Möglichkeit, über eine einheitliche Anwenderoberfläche auf Daten zuzugreifen, diese neu für sich zu kombinieren und mit modernsten Funktionen auszuwerten. Gleichzeitig spart das Unternehmen an Lizensierungskosten.

„Alle unsere Fachbereiche freuen sich darauf, unterschiedlichste Datenquellen zu verknüpfen und daraus neue Werte für unser Unternehmen zu erschließen“, zeigt sich Sebastian Rauh von Dr. Pfleger zufrieden und blickt bereits nach vorne: „In den nächsten Schritten wollen wir verschiedene Prognoseszenarien und automatisierte Handlungsempfehlungen umsetzen. Die technischen Voraussetzungen haben wir mit dem MDWH bereits geschaffen. Daher blicken wir schon gespannt der weiteren Zusammenarbeit mit dem ORAYLIS-Team entgegen.“

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Auf einen Blick

  • Kunde: Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
  • Branche: Gesundheit
  • Projektziel: Zentralisierung aller Daten inkl. SAP Integration, Automatisiertes Reporting, Ad-hoc-Analysen
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Azure SQL Server, Azure Data Lake, Power BI, Theobald XTract Universal
Jens Kröhnert
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Kundenerfolge

Isabellenhütte startet mit Data Strategy Assessment in die digitale Zukunft

Joachim Heilig
Leiter Inhouse Consulting, Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG

Durch das Data Strategy Assessment von ORAYLIS konnten wir unsere Anforderungen an eine neue BI-Lösung in atemberaubender Geschwindigkeit auf den Punkt bringen. Gemeinsam haben wir eine Vision entwickelt, die weit über unsere ursprünglichen Ideen hinausging: Mit einem Modern Data Warehouse in der Microsoft Azure Cloud schaffen wir nun eine zukunftsfähige Analyseplattform, die nicht nur unsere aktuellen Ansprüche voll erfüllt. Wir sind damit auch bestens für unseren künftigen Weg zur Industrie 4.0 aufgestellt.

Das Folgeprojekt zum weiteren Ausbau unserer neuen Plattform ist jedenfalls schon gesetzt – natürlich wieder mit ORAYLIS.

Auf einen Blick

  • Kunde: Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG
  • Branche: Industrie/Präzisionsmesstechnik und Leistungswiderstände
  • Projektziel: Automatisiertes Reporting und Ad-hoc Analysen für das ganze Unternehmen, perspektivisch Industrie 4.0
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Data Lake Storage, Power BI

Die Isabellenhütte gilt als ältestes Industrieunternehmen Hessens. Bereits in der achten Generation wird die ehemalige Kupferhütte in Familienhand geführt. Ein Grund für die Langlebigkeit: Neben der Tradition wurde auch immer die Innovation gepflegt. Heute zählt die Isabellenhütte zu den weltweiten Technologieführern im Bereich der Präzisionsmesstechnik und Leistungswiderstände. Dabei entstehen tagtäglich Unmengen an Daten, die den Verantwortlichen viele geschäftliche Vorteile bringen könnten – wenn diese Daten zielgerichtet aufbereitet und bereitgestellt werden.

Dem stand jedoch über längeren Zeitraum eine veraltete Business-Intelligence(BI)-Landschaft im Weg: „Wir haben noch mit einem System auf Basis von IBM Cognos gearbeitet“, erklärt Joachim Heilig, Leiter Inhouse Consulting bei der Isabellenhütte. „Das stammte aus dem Jahr 2009 – noch vor unserer SAP-Einführung – und war schon aus der Wartung gelaufen.“ Ein modernes Reporting für schnelle, faktenbasierte Entscheidungen ließ sich damit nicht mehr umsetzen. „Die verlässliche Datenbasis fehlte ebenso wie automatisierte, bereichsübergreifende Kennzahlen. Wir wollten die manuellen Aufwände senken und zunächst Abteilungen wie Controlling und Vertrieb flexible Self-Service-Analysen bieten. Perspektivisch sollte dieses Thema auf das gesamte Unternehmen und alle Abteilungen ausgeweitet werden. Und auch Industrie 4.0 und Machine Learning wollten wir in naher Zukunft angehen.“

Data Strategy Assessment gibt Orientierung

Allerdings gestaltete sich die Suche nach der richtigen Technologie und dem passenden Umsetzungspartner als echte Herausforderung. „Es gibt so viele Player am Markt. Wir haben eine Vielzahl einschlägiger Lösungen und Anbieter gesichtet“, so Joachim Heilig. „Überzeugt hat uns schließlich Microsoft – nicht zuletzt durch das Data Strategy Assessment von ORAYLIS.“

Für das Team der Isabellenhütte war der Ansatz neu, bereits während der Auswahlphase einen ausführlichen Strategie-Workshop durchzuführen. „Die Marktbegleiter beschränken sich hier auf eine reine Präsentation ihrer Tools. Zudem hatten wir gewisse Zweifel, in ein so umfangreiches Projekt aufgrund der Corona-Situation mit einem rein virtuellen Workshop einzusteigen.“

Diese Vorbehalte sollten sich aber schnell auflösen. „Daniel Esser und Andreas Siemes von ORAYLIS haben uns sowohl durch ihre Professionalität als auch ihre bodenständige, umgängliche Art direkt überzeugt. Unter ihrer Anleitung und durch die strukturierte Methodik des Workshops haben wir unsere Anforderungen in atemberaubender Geschwindigkeit formulieren und immer weiter verfeinern können – bis hin zu einer Analyse der Pains & Gains, der Stakeholder usw.“

 Data Strategy Assessment: Isabellenhüte erschließt Produktionsdaten

Mit der neuen Datenplattform kann die Isabellenhütte ihre modernen Produktionsprozesse in Richtung Industrie 4.0 weiterentwickeln. (Isabellenhütte)

Neue Visionen für den digitalen Wandel

Durch das Data Strategy Assessment konnten die für den Projekterfolg wesentlichen Themen identifiziert und geordnet werden. Daraus resultierte eine Vision für die nächsten Jahre, die weit über die ursprünglichen Ideen und Vorstellungen der Verantwortlichen hinausging: „Während des Workshops wurde uns immer klarer, dass es bei unseren Plänen keinen Sinn macht, einfach nur unser altes BI-Tool abzulösen. Stattdessen setzen wir nun auf ein zukunftsfähiges Modern Data Warehouse in der Azure Cloud – eine unternehmensweite Analyseplattform also, die sich mit Power BI als Frontend nahtlos in unser IT-Ökosystem einfügt.“

Infolgedessen kann die Isabellenhütte nicht nur ihre aktuellen Ansprüche an eine unternehmensweite Datenanalyse vollständig bedienen. Die hoch skalierbaren und eng verzahnten Azure Services ermöglichen es zudem, die digitale Plattform auch in Zukunft flexibel um neue Anwendungsfälle, etwa aus den Bereichen Data Science und Industrie 4.0, zu erweitern. Gleichzeitig hat das Data Strategy Assessment allen Beteiligten einen klaren Blick auf das weitere Vorgehen und die nächsten Schritte verschafft. „Wir haben bereits während des Workshops ein erstes Leuchtturmprojekt definiert, bei dem wir unsere SAP-Quellen an die neue Plattform anbinden und ein Vertriebsreporting in Power BI umsetzen. Die Aufwände hierfür wurden in einem gemeinsamen Schätzpoker transparent gemacht. Das resultierende Entscheidungsdokument hat unser Management dann sofort überzeugt.“

In Hochgeschwindigkeit zu den ersten Erfolgen

Data Strategy Assessment: Isabellenhütte macht Produktionsdaten nutzbar.

Im Folgeprojekt werden weitere Datenquellen, wie z.B. Produktions- und Prozessdaten nutzbar gemacht. (Isabellenhütte)

Dank der präzisen Ausarbeitung aller Inhalte im Workshop konnten erste Bestandteile des Vertriebsreporting in kürzester Zeit erfolgreich an den Start gehen. Das Angebot wird seither durch das Key-User-Team kontinuierlich erweitert. Entscheider unterschiedlicher Ebenen erhalten nun automatisiert tagesaktuelle Informationen auf Basis einheitlicher Daten und Kennzahlen. Bei Bedarf kann jeder Mitarbeiter vertiefende Analysen vornehmen und zusätzliche Erkenntnisse gewinnen.

Das soll aber erst der Anfang sein, wie Joachim Heilig bestätigt: „Wir sind begeistert von den ersten Erfolgen und können ORAYLIS nur uneingeschränkt empfehlen. Trotz der rein virtuellen Projektabwicklung war die Zusammenarbeit im Team von Anfang an extrem gut, fast schon freundschaftlich. Wir haben unsere Berater als sehr gut eingespieltes Team erlebt. Die Atmosphäre war immer offen und die Darstellung der Aufwände sehr transparent. Deshalb ist das Folgeprojekt zum weiteren Ausbau unseres Modern Data Warehouse schon gesetzt – selbstverständlich wieder mit ORAYLIS.“

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  • Kunde: Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG
  • Branche: Industrie/Präzisionsmesstechnik und Leistungswiderstände
  • Projektziel: Automatisiertes Reporting und Ad-hoc Analysen für das ganze Unternehmen, perspektivisch Industrie 4.0
  • Technologien: Azure Synapse Analytics, Data Lake Storage, Power BI
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Kundenerfolge

Wie Malzers mit Daten die Umsätze steigert und Retourenquoten senkt

Klaus-Jürgen Mader
Kaufmännischer Leiter, Malzers Backstube GmbH & Co. KG

Unseren Führungskräften standen aktuelle Verkaufsdaten nur mit großem Zeitverzug zur Verfügung. An Ad-hoc-Analysen war nicht zu denken. Gemeinsam mit ORAYLIS haben wir unsere zahlreichen Daten aus unterschiedlichen Systemen gebündelt und nutzbar gemacht, sodass sich unser Filialgeschäft endlich effizient steuern lässt.

So konnten wir nicht nur unsere Retourenquote senken und unser Sortiment optimieren. Wir haben auch eine automatische Betrugserkennung entwickelt, die Unregelmäßigkeiten zuverlässig aufdeckt. Diese Ergebnisse verdanken wir der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ORAYLIS. Deshalb gehen wir jetzt auch gemeinsam mit unserem Partner den Schritt in die Cloud.

Auf einen Blick

  • Kunde: Malzers Backstube GmbH & Co. KG
  • Branche: Handel/Großbäckerei
  • Projektziel: Prognose von Produktionsmengen, Steuerung des Tagesgeschäftes mit aktuellen Verkaufsdaten, Ad-hoc Analysen
  • Technologien: SQL Server, Power BI, perspektivisch Azure Cloud

Malzers Backstube ist im und ums Ruhrgebiet eine echte Institution. Seit 120 Jahren versorgt die Bäckerei-Kette aus Gelsenkirchen ihre Kunden mit frischen Backwaren vom Brötchen bis zum Kuchen. Mittlerweile bietet das Unternehmen seine Produkte an über 150 Standorten an, wobei tagtäglich Unmengen von Daten entstehen. Denn das Filialgeschäft von Malzers ist „hochfrequent“ –heißt: In kurzer Zeit werden viele Verkäufe mit relativ kleinen Beträgen getätigt. Entsprechend umfangreich ist die Zahl der Kassenbons und resultierenden Bondaten.

Allerdings konnten die Verantwortlichen über lange Zeit hinweg keinen ausreichenden Nutzen aus diesem Datenschatz ziehen. „Unsere Daten lagen alle in verschiedenen Systemen vor“, erklärt Klaus-Jürgen Mader, Kaufmännischer Leiter bei Malzers. „Es brauchte einen extrem hohen manuellen Aufwand, um die Daten aufzubereiten. Deshalb konnten unsere Führungskräfte im Verkauf nur mit großem Zeitversatz auf ihre Berichte zugreifen. An vertiefende Ad-hoc-Analysen war erst gar nicht zu denken. Und wegen der fehlenden Datenbasis mangelte es auch an einheitlichen Kennzahlen.“ So regierte bei der Steuerung des Filialgeschäftes an vielen Stellen das Bauchgefühl, wo eigentlich Daten hätten für fundierte Entscheidungen sorgen können.

Am Anfang stand eine „unlösbare“ Aufgabe

Allen Beteiligten bei Malzers war bewusst, dass mit den ungenutzten Daten ein massives Geschäfts- bzw. Wachstumspotenzial verloren geht. Jedoch fiel der Start hin zu einer neuen Datenlösung zunächst schwer: „Uns erschien das wie eine unlösbare Aufgabe“, so Klaus-Jürgen Mader. „Wir wussten überhaupt nicht, wie wir die unterschiedlichen Vorstellungen und Zielsetzungen der einzelnen Personen und Abteilungen unter einen Hut bringen sollten.“

Vor diesem Hintergrund kam es zu einer Zusammenarbeit mit ORAYLIS. „Durch die Unterstützung der ORAYLIS-Experten haben wir das erforderliche Know-how über die technischen Komponenten und das richtige Vorgehen im Projekt aufbauen können.“ Unter anderem lernte das Malzers-Team während der Entwicklungsphase die Vorteile agiler Methoden kennen und schätzen. „Dadurch mussten wir nicht unendlich lange Pflichtenhefte definieren, die oftmals unvollständig abgearbeitet werden und nur viel Kapital verbrennen. Gleichzeitig konnten wir auf aktuelle Entwicklungen schnell reagieren und permanent nachjustieren.“

Retourenquote senken bei der Herstellung von Backwaren

Durch die neue Datenlösung kann Malzers die erforderlichen Produktionsmengen für den Folgetag viel genauer vorhersagen. (Malzers Backstube)

Neue Datenplattform verbessert interne Abläufe

Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine Business-Intelligence-Plattform auf Basis von Microsoft-Technologien, die die verschiedenen Datensilos zusammenführt. Die zentrale Datenplattform stellt automatisiert einheitliche Berichte für unterschiedliche Unternehmensbereiche bereit, wie Filialsteuerung, Controlling, Produktion und Geschäftsführung. Manuelle Aufwände für die Datenbeschaffung und -aufbereitung werden somit auf ein Minimum reduziert. Was früher Tage und Wochen gebraucht hat, steht heute mit einem Knopfdruck als übersichtlich gestaltete Entscheidungsunterstützung zur Verfügung. Dabei werden die Daten nahezu in Echtzeit aktualisiert, sodass sich das Tagesgeschäft ohne großen Zeitversatz steuern lässt.

Darüber hinaus haben sämtliche Unternehmensbereiche Zugriff auf die Datenbasis. Für individuelle Auswertungen stehen den unterschiedlichen Anwendergruppen jeweils passende Werkzeuge zur Verfügung, wie Power BI oder Excel. Dadurch haben alle Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, individuelle Ad-hoc-Analysen vorzunehmen, um komplexere Fragestellungen zu beantworten und neue Erkenntnisse zu erschließen.

Vielfältige Vorteile für das Geschäft und die Kunden

Die umfangreichen Verbesserungen bei der Datenanalyse haben schließlich auch konkrete Auswirkungen auf das Geschäft. „Letztlich entscheiden wir immer auf Basis der heutigen Ereignisse, welche Mengen wir für morgen produzieren“, erläutert Klaus-Jürgen Mader. „Durch unsere neue Lösung sind nicht nur diese Prognosen deutlich zuverlässiger – weil daten- bzw. faktenbasiert. Wir können auch über den Tag hinweg unerwartete Engpässe oder Überschüsse frühzeitig erkennen und schnell darauf reagieren, etwa indem wir Ware umlagern oder nachliefern.“ So werden die vorhandenen Verkaufspotenziale optimal ausgeschöpft und die Umsätze gesteigert. Gleichzeitig ließ sich die Retourenquote senken und das Sortiment optimieren.

Doch nicht nur das: „Natürlich sind auch unsere Kunden zufriedener und lassen sich langfristiger binden, weil sie zu jeder Tageszeit aus der gesamten Bandbreite frischer Waren wählen können.“ Hinzu kommt eine automatische Betrugserkennung, die durch die Kombination aus Bondaten und Einsatzplänen Unregelmäßigkeiten zuverlässig aufdeckt. „Alle diese Ergebnisse verdanken wir der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ORAYLIS. Deshalb gehen wir jetzt auch gemeinsam mit unserem Partner den Schritt in die Cloud.“

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  • Kunde: Malzers Backstube GmbH & Co. KG
  • Branche: Handel/Großbäckerei
  • Projektziel: Prognose von Produktionsmengen, Steuerung des Tagesgeschäftes mit aktuellen Verkaufsdaten, Ad-hoc Analysen
  • Technologien: SQL Server, Power BI, perspektivisch Azure Cloud
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Kundenerfolge

So senkt BD Rowa die Stillstandszeiten von Kommissioniersystemen

Dr. Dorothée Gösswein
Project Manager, BD Rowa

Wir legen großen Wert auf einen zuverlässigen Kundenservice – mit dem Anspruch, uns kontinuierlich zu verbessern. ORAYLIS hat für uns schnell und effizient eine digitale Plattform in der Cloud aufgebaut, die die Daten von allen unseren Maschinen nahezu in Echtzeit und mit hohen Sicherheitsstandards bereitstellt.

Mit dieser Lösung können unsere Service-Mitarbeiter bei Problemen sofort helfen und Störungen proaktiv vorbeugen. Wir senken die ohnehin geringen Stillstandszeiten unserer Anlagen und unsere Kunden profitieren von einer noch höheren Verfügbarkeit. Daher freuen wir uns, dass uns das ORAYLIS-Team auch bei unseren künftigen Plänen als Erfolgsgarant zur Seite steht.

Auf einen Blick

  • Kunde: BD Rowa Germany GmbH
  • Branche: Industrie/Kommissioniersysteme für Medikamente
  • Projektziel: Echtzeitanalysen von Maschinendaten in Anwendungen für Service und Kunde bereitstellen
  • Technologien: Microsoft Azure IoT, Databricks Power BI Embedded

Becton Dickinson Rowa Germany GmbH (BD Rowa) zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Kommissioniersystemen für Apotheken, Krankenhäuser und den pharmazeutischen Großhandel. Die komplexen Anlagen des Unternehmens mit Sitz in der kleinen Gemeinde Kelberg in Rheinland-Pfalz unterstützen Gesundheitseinrichtungen in 53 Ländern bei der effizienten Lagerhaltung und Bereitstellung von Medikamenten. Reibungslose Service-Prozesse sind in diesem Kontext ein Muss – denn: Würden die Systeme der Kunden stillstehen, gäbe es auch einen Engpass bei der Medikamentenversorgung der Patienten.

„Als Partner für das Gesundheitswesen sind Schnelligkeit, Effizienz und Sicherheit unser absoluter Maßstab. Deshalb legen wir von jeher großen Wert auf einen zuverlässigen Kundenservice für unsere komplexen Anlagen – mit dem Anspruch, uns kontinuierlich zu verbessern“, so Dr. Dorothée Gößwein, Project Manager bei BD Rowa. „Die Digitalisierung und der Einsatz von Echtzeitdaten eröffnen uns hier vollkommen neue Chancen. Ähnlich dem Nutzen unserer eigenen Produkte, wollten wir noch mehr Zeit für die eigenen Kunden haben, während die Technik alle anderen Aufgaben automatisch erledigt.“

BD Rowa Automaten - So senkt BD Rowa die Stillstandszeiten von Kommissioniersystemen

Agile Arbeitsweisen geben Sicherheit

Soweit der Plan. Aber wie ließ sich dieser – vor allem in technologischer Hinsicht – in die Tat umsetzen? „Für ein solch komplexes Projekt benötigt man den richtigen Partner an seiner Seite“, erläutert Dr. Dorothée Gößwein. „ORAYLIS hat uns von Anfang an überzeugt und war für uns die richtige Wahl, um dieses Projekt gemeinsam umzusetzen. Das Team hatte eine klare Vorstellung davon, wie unsere Lösung auszusehen hat. Gleichzeitig gaben uns die agilen Arbeitsweisen unseres Partners stets die beruhigende Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Daten werden in Echtzeit bereitgestellt

ORAYLIS baute eine hochmoderne, digitale Plattform in der Microsoft Azure Cloud auf. Wo Maschinendaten zuvor langwierig auf Hardware-Servern gesammelt und nur zu definierten Zeitpunkten aufbereitet bzw. weitergeleitet wurden, führt die Plattform nun die Daten aller Kundenanlagen zentral zusammen und stellt diese nahezu in Echtzeit bereit. Das gilt nicht nur für Basisinformationen, Fehlermeldungen oder Temperaturdaten, die die Kühleinheiten der Anlagen laufend versenden. Selbst umfangreiche Videos, die von Kameras im Maschineninnern erzeugt werden, stehen umgehend zur Verfügung. Dazu galt es, höchste Sicherheitsstandards beim Datentransfer zu gewährleisten.

Störungen vermeiden, bevor sie auftreten

Die kompletten Informationen können die Support-Mitarbeiter von BD Rowa jetzt über eine nutzerfreundliche Web-Applikation schnell und effizient abrufen. „Wir können dadurch unsere Kunden proaktiv unterstützen“, zeigt sich Dr. Dorothée Gößwein begeistert. Ein Rückkanal in der Cloud-Lösung ermöglicht es sogar, aus der Ferne erforderliche Arbeiten vorzunehmen. Ebenso lassen sich Anfragen an die Hotline mit den stets aktuellen App-Daten ohne große Wartezeiten bearbeiten. Zudem erlaubt die gewonnene Datenbasis Prognoseszenarien, durch die sich Störungen bei den Anlagen vermeiden lassen, bevor sie auftreten. „Durch alle diese neuen Möglichkeiten senken wir die ohnehin geringen Stillstandszeiten unserer Anlagen immer weiter, sodass unsere Kunden von einer noch höheren Verfügbarkeit profitieren.“

Der Cloud-Ansatz in Azure ermöglicht es in Zukunft, immer weiter attraktive Funktionen und digitale Services flexibel zu ergänzen. So will BD Rowa als nächstes seine vorhandenen Daten für eine Applikation verwenden, mit der die Kunden eigenständig wertvolle Erkenntnisse zur Leistung ihrer Maschinen gewinnen können. „Daher freuen wir uns sehr, dass uns das ORAYLIS-Team auch bei unseren künftigen Plänen als Erfolgsgarant zur Seite steht“, so Dr. Dorothée Gößwein abschließend.


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  • Kunde: BD Rowa Germany GmbH
  • Branche: Industrie/Kommissioniersysteme für Medikamente
  • Projektziel: Echtzeitanalysen von Maschinendaten in Anwendungen für Service und Kunde bereitstellen
  • Technologien: Microsoft Azure IoT, Databricks Power BI Embedded
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Digitaler Wandel: Die Energieversorgung Mittelrhein hebt ihren Datenschatz

Mona Meyer
fachbereichsleiterin vertriebssteuerung und -strategie

Bevor wir mit ORAYLIS zusammengearbeitet haben, konnten wir aus unseren Daten nur mit hohem Aufwand einen geschäftlichen Nutzen ziehen. Die Daten lagen verteilt in vielen verschiedenen Systemen vor und mussten unbedingt zu einer „Zahlenwahrheit“ zusammengeführt werden.

Mit ihrer strukturierten und agilen Vorgehensweise haben die ORAYLIS-Experten in kürzester Zeit ein Modern Data Warehouse in der Cloud entwickelt. So verfügen wir nun über eine einheitliche Datengrundlage für unsere geschäftlichen Fragestellungen – eine wirklich gute Basis, auf der wir gemeinsam aufbauen können. Allein mit internen Ressourcen hätte sich ein solches Projekt niemals erfolgreich realisieren lassen.

Auf einen Blick

  • Kunde: Energieversorgung Mittelrhein AG
  • Branche: Energie
  • Projektziel: Zusammenführen aller Unternehmensdaten für einheitlich KPIs und neue Anwendungsfälle
  • Technologien: Azure Data Factory, Data Lake Storage, Databricks, Power BI

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Insgesamt 340.000 Kunden werden von den rund 1.000 Mitarbeitern mit Ökostrom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser versorgt. So fallen im täglichen Geschäft seit jeher eine Vielzahl von Daten an, mit deren Hilfe beispielsweise Kundenpotenziale sehr gut hätten entwickelt werden können. Wenn da nicht die disparate Systemlandschaft gewesen wäre: „Unsere Daten lagen in unterschiedlichen Einzellösungen vor, teilweise ohne unmittelbare Verknüpfung“, so Mona Meyer, Fachbereichsleiterin Vertriebssteuerung und -strategie bei der evm. Entsprechend mussten die Mitarbeiter in den Fachabteilungen ihre Abfragen oft manuell vornehmen, was viel Zeit kostete. Schnelle Ad-hoc-Analysen ließen sich ebenfalls nur sehr schwer durchführen.

Zuverlässige Entscheidungen waren extrem schwierig

„Vor allem aber hatten wir durch die verschiedenen Einzellösungen keine einheitlichen Ergebnisse und Kennzahlen“, erläutert Mona Meyer. Zuverlässige Entscheidungen, etwa zur Verteilung von Budgets oder zu Investments in Geschäfts- und Produktbereiche waren auf dieser Grundlage nur schwierig zu treffen. Die Daten mussten dringend zusammengeführt werden, um eine einheitliche ´Zahlenwahrheit´ zu schaffen.“ Eine Aufgabe, die den Verantwortlichen anfangs wie eine unüberwindbare Hürde erschien: „Bei der hohen Komplexität, den vielen Beteiligten und den vielen Datenquellen haben wir uns ernsthaft gefragt: Kann das überhaupt funktionieren?“

Strukturiertes Vorgehen reduziert Komplexität

Gelöst wurde dies durch eine Partnerschaft mit ORAYLIS. „Durch die strukturierte und agile Vorgehensweise unseres neuen Partners haben wir sehr schnell einen Überblick über unsere Ausgangssituation und die weiteren Schritte erhalten“, so Mona Meyer. Dabei hat die Projektleitung gleich zu Beginn die richtigen Weichen gestellt und die passenden Mitarbeiter integriert. Das Team arbeitete sich sowohl in die komplexe Struktur der Quelldaten als auch die teils schwierigen Fachinhalte kurzfristig ein. „Und auch im weiteren Verlauf hat das ORAYLIS-Team jederzeit den Überblick behalten. Unter anderem haben regelmäßige Erfolgskontrollen und Abstimmungen das Projekt zielgerichtet zum Erfolg geführt.“

Modernes Data Warehouse ermöglicht valide Entscheidungen

So stand der evm bereits nach kurzer Zeit ein modernes Data Warehouse (DWH) in der Microsoft Azure Cloud zur Verfügung. Als „Single Point of Truth“ vereint die Lösung sämtliche Daten auf einer Plattform und liefert endlich die ersehnten, konsistenten Kennzahlen. Auf dieser Grundlage kann die Geschäftsführung nun valide Entscheidungen zu drängenden geschäftlichen Fragestellungen treffen. Gleichzeitig werden für die Mitarbeiter aus Controlling, Marketing, Kundenservice und Vertrieb übergreifende Analysen erheblich vereinfacht.

Ebenso entfällt der manuelle Aufwand für Standardberichte, da diese jetzt automatisiert über Power BI bereitgestellt werden. Dadurch sparen die Fachbereiche viel Zeit und Ressourcen für das Zusammenstellen von relevanten Informationen. Die Mitarbeiter können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. „Natürlich stehen wir damit erst am Anfang. Sowohl unsere Datenbasis als auch unser Berichtswesen müssen jetzt laufend weiterentwickelt werden. Aber mit dem flexibel erweiterbaren Cloud-Ansatz in Azure und der neuen Plattform haben wir dafür die besten Voraussetzungen geschaffen. Und so viel ist uns klar geworden: Es ist wichtig, bei so einem Projekt mit einem erfahrenen Partner zusammenzuarbeiten. Allein mit internen Ressourcen hätten wir das niemals erfolgreich realisieren können. ORAYLIS hat uns hervorragend unterstützt“, so Uwe Worch, Bereichsleiter IT bei der evm.


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  • Kunde: Energieversorgung Mittelrhein AG
  • Branche: Energie
  • Projektziel: Zusammenführen aller Unternehmensdaten für einheitlich KPIs und neue Anwendungsfälle
  • Technologien: Azure Data Factory, Data Lake Storage, Databricks, Power BI
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Wie GP mit innovativen Kundenservices den digitalen Wandel geschafft hat

Christian Oberstädt
Manager Data & Product Strategy, GermanPersonnel

Wir können unseren Kunden heutzutage deutlich mehr hochwertige Bewerber für ihre vorhandenen Budgets liefern. Durch die automatisierten Empfehlungen und Erfolgsprognosen unserer Software lassen sich Anzeigen viel präziser erstellen und verteilen. Und auch die persönliche Beratung durch unsere Mitarbeiter hat dank datengetriebener Standardisierungen beträchtlich an Qualität gewonnen.

Mit diesem Angebot verfügen wir über einen echten USP, durch den wir uns am Markt für E-Recruiting klar vom Wettbewerb abheben. ORAYLIS hat bei uns viele Innovationen angestoßen. Gemeinsam sind wir ein herausragendes Team, von dem in Zukunft noch einiges zu erwarten ist.

Auf einen Blick

  • Kunde: GermanPersonnel e-search GmbH
  • Branche: Personaldienstleistungen
  • Projektziel: Aufbau einer einheitlichen Datenbasis und Entwicklung innovativer Recruiting-Services
  • Technologien: Azure Data Lake, Microsoft SQL Server, Databricks, Power BI Embedded

GermanPersonnel zählt hierzulande zu den führenden Anbietern von Software und Services für die Mitarbeitersuche im Internet. Das Unternehmen kooperiert mit Deutschlands größten Personaldienstleistern und Jobportalen. Mit den Produkten der E-Recruiting-Experten können die Kunden ihre Stellenanzeigen entwerfen und in Jobbörsen platzieren sowie Bewerbungen managen. So hat sich das Unternehmen spezielle Alleinstellungsmerkmale am Markt verschafft. Gleichzeitig war den Verantwortlichen klar, dass sie sich mit diesem Leistungsspektrum nicht dauerhaft von der wachsenden Konkurrenz werden abheben können.

Potenziale in den Daten wurden nicht ausgeschöpft

„Tatsächlich haben wir die umfangreichen Daten aus den Recruiting-Prozessen bis dahin nur punktuell genutzt, beispielsweise für die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen, Produkten und Algorithmen zur intelligenten Kanalauswahl“, erklärt Christian Oberstädt, Manager Data & Product Strategy bei GermanPersonnel. „Neben Daten flossen aber immer noch unsere Expertise sowie eine Prise Bauchgefühl in unsere Entscheidungsprozesse ein. Da verbarg sich noch massig Potenzial.“ Daher entschloss man sich bewusst für den Wandel zu einer datengetriebenen Unternehmen. Es wurden neue Ziele formuliert, wie automatische Empfehlungen bei der Erstellung von Stellenanzeigen sowie Vorhersagen über die zu erwartenden Bewerberzahlen. Zudem sollten Daten auch intern, etwa durch ein umfassendes Reporting, von allen Mitarbeitern genutzt werden.

Einheitliche Datenbasis ermöglicht übergreifende Auswertungen

Um die ehrgeizigen Pläne zielgerichtet anzugehen, wurde ORAYLIS als Partner und Guide hinzugezogen. Bereits eine erste Status-Quo-Analyse führte zu Tage, dass GermanPersonnel zwar über umfangreiche Datenbestände verfügte, sich diese aber mangels Struktur nicht für die gewünschten, übergreifende Auswertungen eigneten. Deshalb wurden zunächst sämtliche Daten aus den Recruiting-Prozessen sowie weitere Datenquellen strukturiert in einem Data Warehouse (DWH) in der Microsoft Azure Cloud zusammenführt. Die Aufbereitung der Daten für weitere Analyse-Prozesse erfolgt automatisiert und tagesaktuell. Dank des Cloud-Ansatzes kann die Lösung abhängig vom Datenaufkommen sowie der Anzahl der Kunden und Kennzahlen flexibel wachsen.

Michael Althaus ORAYLIS Projekt GermanPersonnel

Jedoch hätten sich Innovationen, wie die Vorhersage von Klicks und Bewerberzahlen, allein auf dieser Basis nicht umsetzen lassen. „Für solche Anforderungen werden exakte Informationen zur gesamten Candidate Journey benötigt,“ erläutert Michael Althaus, Projektleiter bei ORAYLIS. Daher kommt ein spezielles Tracking-Tool zum Einsatz. „Das Tool erhebt laufend anonymisierte, eventgetriebene Web-Daten aus fast 180.000 Stellenanzeigen, wobei die Datenhoheit bei GermanPersonnel verbleibt.“

Kunden sparen Zeit und Geld

Christian Oberstädt, Manager Data & Product bringt die Mehrwerte der intelligenten, datenbasierten Recruiting-Lösung auf den Punkt: „Wir können unseren Kunden heutzutage deutlich mehr hochwertige Bewerber für ihre vorhandenen Budgets liefern. Durch die automatisierten Empfehlungen und Erfolgsprognosen unserer Software lassen sich Anzeigen viel präziser erstellen und auf die Masse der Recruiting-Kanäle verteilen. Und auch die persönliche Beratung durch unsere Mitarbeiter hat dank datengetriebener Standardisierungen beträchtlich an Qualität gewonnen.“

Die tagesaktuellen Statistiken ermöglichen schließlich eine gezielte Steuerung der bereits geschalteten Anzeigen. Gleichzeitig werden Erfolge transparent und messbar. Nicht zuletzt spart der Nutzer durch ein übersichtliches und strukturiertes Management seiner Stellenanzeigen und Bewerber ein hohes Maß an Zeit.

USP gegenüber Wettbewerb

Auch GermanPersonnel profitiert unmittelbar von der Lösung. „Wir verfügen mit diesem Angebot über einen echten USP, durch den wir uns am Markt für E-Recruiting klar vom Wettbewerb abheben“, so Christian Oberstädt. Zudem hat das Unternehmen durch die neuen Analyse-Möglichkeiten wirtschaftlich sinnvolle Pakete für Anzeigenschaltungen definieren können. Die validere Planungsgrundlage sorgt für spürbare Einsparungen beim Einkauf von Traffic und Klicks bei den einschlägigen Jobbörsen. Derweil beugt das schnell wachsende Unternehmen mit der Automatisierung von Prozessen der Personalknappheit im eigenen Hause vor.

Insgesamt führt die Digitalisierung sämtlicher Prozesse zu einer deutlich höheren Effizienz und zuverlässigeren Entscheidungen. Gemeinsam mit ORAYLIS hat das Unternehmen den Wandel zu einer Data Driven Company vollzogen, wobei diese Entwicklung laut Christian Oberstädt noch längst nicht abgeschlossen ist: „ORAYLIS hat bei uns viele Innovationen angestoßen. Gemeinsam sind wir ein herausragendes Team, von dem in Zukunft noch einiges zu erwarten ist.“


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  • Kunde: GermanPersonnel e-search GmbH
  • Branche: Personaldienstleistungen
  • Projektziel: Aufbau einer einheitlichen Datenbasis und Entwicklung innovativer Recruiting-Services
  • Technologien: Azure Data Lake, Microsoft SQL Server, Databricks, Power BI Embedded
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Wie sich innogy mit einer digitalen Plattform für die Zukunft rüstet

Auf einen Blick

  • Data-Analytics-System in der Azure Cloud ermöglicht flexibles Wachstum
  • Alle Nutzergruppen können mit Daten arbeiten und neue Werte generieren
  • Daten aus SAP BW können nahtlos in Analysen eingebunden werden

Die Geschäftssituation unseres Kunden

In vielen Unternehmen geraten langjährig gewachsene Analytics-Systeme zunehmend an ihre Grenzen. Sie können die stetig wachsende Zahl an Anwendern und Daten – und mit ihnen die immer höheren Anforderungen an die Datenanalyse – nicht mehr aufnehmen. Vielfältige Potenziale für das Geschäft bleiben dadurch ungenutzt.

In dieser Situation fand sich auch der Energieversorger innogy wieder und hat sich daraufhin hilfesuchend an uns gewendet. Das Unternehmen benötigte eine zukunftssichere Plattform, die folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Neue Datenquellen lassen sich schnell und einfach anbinden
  • Daten können einem größtmöglichen Nutzerkreis bereitgestellt werden
  • Ein flexibles Wachstum bei neuen Anforderungen
  • Datengetriebene Innovationen lassen sich problemlos umsetzen
  • Die Effizienz der unternehmensweiten Datenanalyse wird gesteigert

Eine besondere Herausforderung lag darin, ein bereits vorhandenes SAP BW on Hana in die Lösung einzubinden. Vor allem diese Daten sollten später über das Gesamtsystem nahtlos zur Verfügung stehen.

innogy Projektbericht ORAYLIS

Die Lösung für unseren Kunden

Wegen der hohen Ansprüche an die Flexibilität und Zukunftssicherheit haben wir die neue Data-Analytics-Plattform von innogy in der Microsoft Azure Cloud aufgebaut. Unsere Plattform besteht aus einem Data Warehouse mit klassischer Layer-Architektur sowie einem Data Lake, an den neue Datenquellen schnell angebunden und von definierten Anwenderkreisen genutzt werden können. Somit lassen sich auch Daten aus dem SAP BW sehr einfach annehmen, verarbeiten und bereitstellen.

Als Analyse-Werkzeuge stehen primär die Microsoft-Dienste Power BI und Excel zur Verfügung. Bei Bedarf können aber auch Tools von Drittanbietern verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich die Bedürfnisse aller Nutzergruppen abdecken. Es besteht die Möglichkeit, sowohl Fachanwender automatisiert mit interaktiven Standardberichten zu versorgen als auch Data Scientists und Business Analysten die notwendigen Freiräume für Ad-hoc-Analysen zu gewähren. Umfassende Berechtigungskonzepte regeln dabei den Zugriff auf die Daten.

Wie aus Daten neue Werte werden

Mit der neuen Cloud-Plattform ist die innogy bei der wertorientierten Nutzung ihrer Daten nun bestens für die Zukunft aufgestellt:

  • Die Plattform kann mit neuen Anforderungen jederzeit flexibel wachsen
  • Data Scientists, Business Analysten und Fachanwender können gleichermaßen neue Werte aus Daten bilden
  • Daten stehen den Fachabteilungen schnell und einfach für analytische Zwecke zur Verfügung
  • Die Mitarbeiter können sich auf die Kernaufgaben der wertorientierten Datenanalyse konzentrieren
  • Die Effizienz ist gestiegen, während die Kosten gesunken sind
  • Der Schutz sensibler Daten ist vollständig sichergestellt


turn your data into value.

Auf einen Blick

  • Data-Analytics-System in der Azure Cloud ermöglicht flexibles Wachstum
  • Alle Nutzergruppen können mit Daten arbeiten und neue Werte generieren
  • Daten aus SAP BW können nahtlos in Analysen eingebunden werden
Jens Kröhnert
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