Konzernweites EDWH stärkt alle Fachbereiche

Mit einem neuen EDWH kann ein großer Handelskonzern erstmals Analysen bis auf die Artikelebene einzelner Kassenbons durchführen. Davon profititieren diverse Fachbereiche, angefangen beim Controlling über das Marketing bis hin zu Einkauf und Revision.

Konzernweites EDWH stärkt alle Fachbereiche
(Bild: Fotolia, M. Schuppich)

Ausgangssituation

Einem großen Handelsunternehmen mangelte es an den Voraussetzungen für eine zuverlässige, moderne Datenanalyse. Die Fachabteilungen arbeiteten mit unterschiedlichen Systemen, die auf ähnlichen Daten basierten. Entsprechend existierte kein Single Point of Truth. Hinzu kam ein hoher Aufwand für die Systempflege sowie ein wachsender Anforderungsstau. Ebenso stand die Detailtiefe der bereitgestellten Bondaten in der Kritik. Es wurden lediglich aggregierte Daten für historische Auswertungen bereitgestellt. Eine Analyse bis auf die Artikelebene einzelner Bons war nicht möglich. Zudem konnten die Fachabteilungen nur in höchst eingeschränktem Maße selbstständige Analysen vornehmen. Eine zusätzliche Herausforderung des Projektes lag in dem hohen Datenvolumen, das es zu integrieren galt.

Lösung

Sämtliche Datenquellen wurden in einem zentralen Data Warehouse (DWH) zusammengeführt. Hierzu zählten vor allem historische Kassendaten der vergangenen drei Jahre. Insgesamt wurden über 100 Milliarden Bonzeilen bzw. 30 TB in das neue DWH geladen. Die enormen Datenmengen sowie die komplexen Anforderungen einer Bondatenanalyse bis auf Detailebene erfordern ein hoch performantes Datenmodell sowie eine entsprechende Hardware. Zum Einsatz kommt das Analytics Platform System (APS) von Microsoft. Insgesamt zeichnet sich die Lösung durch hohe Datenqualität, große Transparenz der Quellen sowie eine sehr effiziente Datenverarbeitung aus. Beispielsweise können die Daten für Ad-hoc-Analysen über Microsoft Excel binnen weniger Sekunden abgerufen werden. Die Kassendaten werden intelligent verarbeitet – sprich: auch bei unterschiedlichen Formaten lassen sich die Daten einheitlich in einem Verarbeitungsschritt auslesen. Die Prozesse sind automatisiert.

Kundennutzen

Von der Detailanalyse einzelner Kassenbons profitieren diverse Fachbereiche des Unternehmens. So kann das Controlling nunmehr Ad-hoc-Analysen mit allen relevanten Kennzahlen und Dimensionen durchführen. Dabei lassen sich sowohl die einzelnen Filialen und Regionen als auch Produkte und Produktgruppen vergleichen. Dem Marketing stehen die Baseline-Sales pro Tag, Filiale und Artikel zur Verfügung. Gleiches gilt für Mitnahmeeffekte von Aktionsartikeln. Mit Hilfe dieser Informationen kann die Abteilung den Erfolg einer Werbeaktion bereits im Planungsstadium messen und bei Bedarf Modifikationen vornehmen. Zudem gibt es eine integrierte Bestandsführung für die ergänzende Bewertung von Saisonartikeln und Rabattaktionen. Währenddessen bietet sich dem Einkauf die Möglichkeit, für einzelne Artikel den optimalen Preis im Verhältnis zum Absatz zu ermitteln. Auf diese Weise werden Umsätze gesteigert und Gewinne maximiert. Und auch die Innenrevision zieht großen Nutzen aus der neuen Lösung: Unregelmäßigkeiten werden jetzt automatisch angezeigt bzw. aufgedeckt.

Aus der Hinzunahme zusätzlicher Datenquellen, wie etwa Bestandssystemen, ergeben sich weitere Optionen. So lassen sich durch eine Auswertung der Autodisposition die Regalauslastung und Kapitalbindung optimieren. Darüber hinaus sollen in naher Zukunft auch die Kunden noch stärker von den neuen Möglichkeiten profitieren, etwa in Form maßgeschneiderter Angebote und Rabatte. Zu diesem Zweck werden gegenwärtig über Kundenkarten entsprechende Daten erhoben, aus denen schließlich eine 360°-Sicht resultiert.

Produkte

  • Mirosoft Analytics Platform System (APS)
  • Microsoft SQL Server
  • Microsoft Integration Services (SSIS)
  • Microsoft Reporting Services (SSRS)
  • Microsoft Analysis Services (SSAS)
  • Microsoft Excel
  • Microsoft Excel Pivot
  • MDX
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