29.01.2020

Auf dem Weg zur Data Driven Company: Unser GermanPersonnel-Team gibt Einblicke in ihr Projekt

Zum zweiten Mal in Folge hat mit GermanPersonnel einer unserer Kunden den BARC-Award gewonnen! Diesen Erfolg habe ich zum Anlass genommen, um mir das Projekt-Team zu schnappen und mal nachzuhorchen, wie genau wir GermanPersonnel auf dem Weg zur Data Driven Company unterstützen.

GermanPersonnel-Team

Ein Teil des GermanPersonnel-Projektteams (v. l. n. r.): Anil, Nasiba, Christian Oberstädt von GermanPersonnel, Matthias und Michael.

Matthias, erklär doch kurz, was genau GermanPersonnel überhaupt macht.

Matthias: GermanPersonnel hat sich in den vergangenen Jahren als führender Anbieter für die Mitarbeitersuche im Internet etabliert. Deutschlands größte Personaldienstleister und Jobportale setzen auf die datenbasierten Lösungen und Leistungen des Unternehmens. GermanPersonnel bietet seinen Kunden Schnittstellen- und Softwarelösungen für die Recruiting-Kernprozesse – von der Erstellung von Stellenanzeigen, über eine automatisierte Veröffentlichung auf zahlreichen Jobportalen bis hin zum Bewerbermanagement. Darüber hinaus unterstützt GermanPersonnel seine Kunden beratend – mit dem Ziel, möglichst viele qualifizierte Bewerber für ein planbares Budget zu generieren.

Und was machen wir als ORAYLIS für GermanPersonnel bzw. worum geht es bei diesem Projekt?

Matthias: ORAYLIS unterstützt quasi als Full Service BI- und Analytics-Partner beim Aufbau einer zentralen Cloud-Datenplattform, die als Grundlage für verschiedenste Anwendungsbereiche fungiert. Es entstehen sowohl moderne Analyse- und Reportinglösungen als auch datenbasierte Services, wie z. B. Empfehlungen, welche Kunden direkt bei der Stellen-Verwaltung wertvolle Entscheidungshilfen liefern.

Inhaltlich geht es zum einen um die Messung des Recruiting-Erfolgs für Kunden. Zum anderen werden auch Sales- und Financedaten aufbereitet, um GermanPersonnel selbst interne Analysen zur Auswertung von z. B. Kunden, Umsatz- und Produktentwicklung bereitzustellen.

Die gemeinsam erarbeiteten Strukturen und Funktionalitäten unterstützen GermanPersonnel auf dem eingeschlagenen Weg hin zu einer „Data Driven Company“.

Was sind die Herausforderungen dabei?

Matthias: Natürlich wird man in solchen Projekten mit unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Eine besondere Herausforderung liegt aus meiner Sicht darin, permanent einen guten Kompromiss zwischen dem Einsatz von neuen, innovativen gegenüber altbewährten Lösungsbausteinen zu finden. Das beginnt bei der Technologiewahl für zentrale Plattform-Bausteine und hört bei der Usability der spezifischen Auswertung durch den Endanwender auf.

Eine zweite spezielle Herausforderung stellt die unglaubliche Dynamik im GermanPersonnel-Umfeld dar. Das Unternehmen wächst, Produkte und Prozesse werden kontinuierlich weiterentwickelt. Operative Systeme werden erweitert oder gar durch neue Produkte ersetzt. All diese Einflüsse sind insbesondere im Change- und Anforderungsmanagement zu berücksichtigen.

Darüber hinaus gäbe es sicher noch viele andere Herausforderungen zu nennen. Viel wichtiger ist jedoch die Erkenntnis, dass bisher nahezu alle Herausforderungen dank der engen Zusammenarbeit zwischen GermanPersonnel und ORAYLIS gelöst werden konnten.

Wie groß ist das Team, mit dem wir für GermanPersonnel arbeiten und welche verschiedenen Funktionen gibt es innerhalb des Teams?

Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Kunden organisiert?

Michael: Die Firmenkultur von GermanPersonnel ist unserer sehr ähnlich, das heißt der Team-Gedanke wird dort genauso groß geschrieben, wie bei uns. Dementsprechend ist die Zusammenarbeit sehr zwanglos, zielorientiert und produktiv. Von Beginn an haben sich alle konsequent geduzt, sowohl innerhalb wie auch außerhalb des Projektteams. Mittlerweile fühlen wir uns schon wie ein Teil der GermanPersonnel-Mannschaft.

Das GermanPersonnel-Team

Seit wann läuft das Projekt und bis wann ist es angesetzt?

Michael: Das Projekt hat im Juli 2017 mit einem PoC gestartet. Somit arbeiten wir jetzt schon über zwei Jahre lang zusammen. Offiziell beauftragt sind wir seit September 2017 und seitdem läuft das Projekt. Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. GermanPersonnel hat noch vieles vor und möchte auch weiterhin mit uns arbeiten. 

Michael und unser Kunde Christian Oberstädt

Wie sieht denn so ein typischer Arbeitstag aus? Gibt es den überhaupt?

Anil: Ja ich würde schon sagen, dass wir einen typischen Arbeitstag haben. Wir laufen gegen 8 Uhr vom Hotel zum Kunden. In Unterhaching haben wir zum Glück keine weiten Wege und brauchen vom Hotel zum Kunden nur etwa 10 Minuten zu Fuß. Nach dem Fußmarsch gibt es erst mal einen Kaffee in der Küche und dann wird gearbeitet. Die Vor-Ort-Woche nutzen wir hauptsächlich zur Klärung offener Punkte oder zur Abstimmung neuer Themen und Features. In der Regel machen wir gemeinsam mit dem Kunden Mittag, wenn es die Termine zulassen. Nach der Arbeit gehen wir abends alle gemeinsam noch beim Italiener, Griechen oder im bayrischen Wirtshaus etwas essen und trinken.

GermanPersonnel hat den Sitz in Unterhaching bei München. Wie koordiniert ihr die Reisetätigkeit? Wie viele Tage in der Woche seid ihr vor Ort? Und seid ihr viel in München direkt unterwegs?

Anil: Wir sind immer alle zwei Wochen von Dienstags bis Donnerstags beim Kunden in Unterhaching. Da ich aus Frankfurt anreise, fahre ich mit der Bahn nach München. Meine Kollegen fliegen von Düsseldorf aus. In München sind wir auch gelegentlich unterwegs, von Unterhaching brauchen wir etwa 20 Minuten mit der S-Bahn. Bei sonnigen Wetter gehen wir gerne mal in einen Biergarten. Besonders empfehlenswert ist der Weihnachtsmarkt „Tollwood“ auf der Theresienwiese, wo auch das Oktoberfest stattfindet.

Wie läuft die Remote-Arbeit ab?

Nasiba: Wenn wir nicht beim Kunden vor Ort sind, dann arbeiten wir entweder hier vom ORAYLIS-Office aus oder es wird Homeoffice gemacht. Täglich um 10:30 Uhr haben wir unser Stand-Up, in dem wir uns auf den aktuellen Stand bringen. Anil arbeitet oft von zu Hause aus Frankfurt, Matthias und ich arbeiten meistens zusammen im Büro oder eben auch von Zuhause aus. An den „Homeoffice-Tagen“ telefonieren wir gewöhnlich mehrere Male am Tag per Videokonferenz. Oft machen wir auch zusätzlich zu den Stand-Ups eine Video-Session unter uns dreien: Matthias, Anil und ich. Wenn jemand im Team eine Frage hat, wird angerufen und es wird direkt geholfen. Die Fragen mit dem Kunden werden meistens über Slack, den Kommunikationsdienst des Kunden, oft aber auch über Skype und E-Mail bzw. Telefon geklärt.

Unser GermanPersonnel-Projektteam in einer Videokonferenz

Was macht euch in dem Projekt besonders viel Spaß?

Nasiba: Das Projekt ist relativ klein und dadurch überschaubar. So hat man meistens die Möglichkeit, den gesamten Überblick über das Projekt zu halten. Jeder arbeitet an bestimmten Themen, die von der Anforderungsanalyse bis hin zum Testen von der gleichen Person ausgeführt werden. Das heißt, nicht die BI-Strecken, sondern die Themen werden im Team unterteilt. Die komplette BI-Strecke für mein „eigenes“ Thema selber durchzuführen und die Ergebnisse dem Kunden selber vorzustellen, macht schon großen Spaß — und ja, an einigen Stellen auch sehr stolz. Schließlich kannst du den Erfolg der umgesetzten Arbeit selbst direkt ernten und oft auch beim Inhalt der umzusetzenden Themen mitwirken.

Vielen Dank liebes GermanPersonnel-Team für das tolle Gespräch und herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!

Sehen Sie sich jetzt das Video zum digitalen Wandel von German Personnel an:

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