Telekommunikation – BI und Big Data

BI und Big Data in der Telekommunikation: Kunden binden, Prozesse optimieren

Die Telekommunikationsbranche ist gefordert: Wer sich im Spannungsfeld zwischen neuen Technologien, ständig wechselnden Kundenbedürfnissen sowie einem wachsenden Konkurrenz- und Kostendruck behaupten will, der muss seine „Big Data“ so effizient wie möglich einsetzen. Mit einer modernen Datenplattform sind Sie für alle Herausforderungen bestens gerüstet – von der Optimierung Ihrer operativen Struktur bis hin zu einer langfristigen Kundenbindung durch maßgeschneiderte und zugleich rentable Produkte.

Differenzierte Deckungsbeiträge

Die Einbindung von Kunden-, Tarif- oder Marketinginformationen eröffnet dem Controlling ganz neue Möglichkeiten für die Berechnung von Deckungsbeiträgen. In jedem Teilblock einer mehrstufigen Kalkulation können eine Vielzahl unterschiedlicher Merkmale berücksichtigt werden. Dadurch erhalten Sie eine deutlich differenziertere Entscheidungsbasis für potenzielle Effizienzsteigerungen, etwa hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit einzelner Nutzergruppen und komplexer Tarifmodelle oder der Gestaltung von Werbebudgets und Provisionen. Entsprechend wird auch eine fundierte Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht.

Nicht zuletzt können mit Hilfe eines eigenen Prediction-Modells bereits beim Vertragsabschluss die Deckungsbeiträge eines Neukunden zuverlässig vorhergesagt werden. Die erwirtschaftete Leistung lässt sich also schon im Moment der Aktivierung – und nicht erst nach einigen Monaten – konkret bewerten.

Gezieltes Vertriebscontrolling

Wer ist erfolgreich, wer nicht? Detailgenaue Daten zu den verschiedenen Vertriebskanälen ermöglichen fundierte Vergleiche etwa einzelner Filialen und Vertriebspartner. Eine ergänzende Verknüpfung mit demografischen und soziografischen Gegebenheiten liefert weiterführende Erkenntnisse. So können Maßnahmen zur Verkaufsförderung oder etwa Werbekostenzuschüsse gezielt geplant und platziert werden. Ebenso lassen sich regionale Angebotsaktionen individuell ableiten.

Detaillierte Nutzungsprofile

Moderne BI- und Big-Data-Lösungen liefern detaillierte Nutzungsprofile, die die Verwendung von Produkten und Optionen tagesgenau nachvollziehbar machen. Auf Basis der verschiedenen Verhaltensmuster können Kunden immer wieder aufs Neue kategorisiert und mit maßgeschneiderten Angeboten bedient werden. Dazu zählen auch potenzielle Abwanderungskandidaten, die sich anhand ihrer Gewohnheiten frühzeitig identifizieren lassen. Gleichzeitig kann man die Attraktivität spezifischer Tarifmodelle auf den Prüfstand stellen.

Wertorientiertes Marketing

Im Rahmen des wertorientierten Marketings hat sich das Vorgehen beim Verkauf konsequent am jeweiligen Kundenwert zu orientieren. In diesem Kontext können Hotline- und Shop-Agenten im direkten Kundenkontakt alle wichtigen Informationen zur jeweiligen Kaufhistorie und dem aktuellen Vertragswert abrufen. Gleichzeitig erhält der Verkäufer einen Handlungsleitfaden sowie eine Auswahl individueller Produktvorschläge mit exakten Deckungsbeitragsprognosen, die einerseits für den Kunden attraktiv sind und andererseits eine weitere Steigerung des Umsatzes versprechen.

Analyse des Webshops

Die Einbindung von Webshop-Daten in den Analyseprozess trägt zur differenzierten Betrachtung des Kunden bei. Von welchen Webseiten kommen potenzielle Interessenten? Was ist von Kunden mit einem spezifischen Online-Verhalten zu erwarten? Wer erzeugt künftig die höchsten Umsätze? Solche und andere Fragen lassen sich in diesem Kontext klären. Das Ergebnis sind exaktere Prognosen und eine noch gezieltere Kundenansprache.

Transparenz bei Provisionen

Die Vertriebsstruktur von Telekommunikationsunternehmen ist komplex – und mit ihr die Vergütung der Händler und Affiliates. Auf Basis eines leistungsfähigen BI-Systems können Provisionen und Prämien zuverlässiger verwaltet und genauer abgerechnet werden. Darüber hinaus lassen sich auch Punktesysteme für eigene Shops sowie Kundenakquisitionskosten in die Berechnungen einbeziehen.

Netzqualität steigern

Funkmasten produzieren kontinuierlich Informationen zur Auslastung und Qualität der Netze. Diese Daten können ebenfalls zum Bestandteil von Analysen werden, die Telekommunikationsunternehmen Anhaltspunkte für die Optimierung Ihrer Leistungen liefern. Beispielsweise lässt sich die Netzabdeckung bis auf Postleitzahlen herunterbrechen, sodass Schwächen gezielt identifiziert werden. Selbst eine Differenzierung zwischen Tag- und Nachtbevölkerung ist möglich. Sie können sich also die unterschiedliche Belastung der Netze und damit das Verhalten der Nutzer zu bestimmten Tageszeiten erschließen.

Zuverlässige „Fraud Detection“

Leider gehören Betrugsversuche von Händlern und Kunden ebenfalls zum Alltag eines Telekommunikationsanbieters. Ob Auffälligkeiten bei der Smartphone-Rückgabe oder Pre-Aktivierungen ohne Nutzungsverhalten – auf der Basis typischer Handlungsmuster lässt sich ein zuverlässiges Kontrollsystem in Ihre Datenplattform integrieren, durch das Sie Unregelmäßigkeiten umgehend aufdecken und schnell reagieren können.

Informationen aus sozialen Medien

Auch Stimmen aus den sozialen Medien können trotz des enormen Datenaufkommens problemlos in Ihre Analysemodelle einfließen. Eine Maßnahme, die rundum Sinn macht: In diesem Kontext äußern sich Kunden besonders offen zu Produkten, Serviceleistung oder dem allgemeinen Unternehmensimage. Sie erhalten damit wichtige Hinweise für die Optimierung strategischer Initiativen in Marketing, Vertrieb und Kundendienst.

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