Industrie – BI und Big Data

BI und Big Data in der Industrie: Höhere Effizienz bei geringeren Kosten

Willkommen im Zeitalter von Big Data! Moderne Industriebetriebe bringen heutzutage Unmengen an Daten hervor, sei es in der Produktion, im Kundenkontakt oder der Administration. Genauso umfassend sind die Möglichkeiten, sich dieses Potenzial zu Nutze zu machen. Daten können Transparenz in verschiedenste Prozesse und Bereiche bringen, um im Zuge des wachsenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks eine ganzheitliche Entscheidungsfindung zu unterstützen – vorausgesetzt sie werden im Rahmen leistungsfähiger Analysemöglichkeiten sinnvoll miteinander verknüpft.

Vertriebscontrolling sicher im Griff

Mit modernen Business-Intelligence- und Big-Data-Lösungen haben Sie die Vertriebsaktivitäten Ihres Unternehmens sicher im Griff. Von Kosten- und Erfolgsrechnungen über Vertriebswege- und Portfolioanalysen bis hin zur Steuerung der Außendienstmitarbeiter können alle relevanten Aufgaben so effizient und detailgenau wie nie zuvor erfüllt werden. Die Verknüpfung zahlreicher Dimensionen – etwa zu Märkten, Käufern, Wettbewerbern, Produkten oder einzelnen Geschäftsfeldern – führt dabei zu ganz neuen Erkenntnissen hinsichtlich der Stärken und Schwächen des Unternehmens. Entsprechend wird eine leistungsstarke und fundierte Entscheidungsbasis für die Optimierung und künftige Ausrichtung des Vertriebs geschaffen.

Gezieltes Kundenmarketing

Ebenso differenziert können Sie sich ein Bild von Ihren Kunden machen. Beispiel ABC-Analyse: In welchen Regionen ist ein Kunde A-, in welchen vielleicht nur C-Kategorie? Bei welchen A-Kunden sinkt das Auftragsvolumen? Welche B-Kunden haben das Potenzial zu Key-Accounts? Und: Wer ist aktiv, wer hat schon länger nicht mehr bestellt? Diese und viele andere Fragen lassen sich mit Hilfe Ihres Systems beantworten und für gezielte Marketing-Kampagnen nutzen.

Effizient Angebote erstellen

Gerade in der Industrie können Angebote sehr komplex sein und die verantwortlichen Abteilungen mitunter wochenlang blockieren. Greifen Sie mit Hilfe effizienter Abfragefunktionen direkt auf entsprechende Referenzwerte zu und verbessern Sie sowohl die Abläufe als auch die Qualität Ihrer Angebotslegung. Dabei können auch Angebote, für die es keinen Zuschlag gab, gezielt analysiert werden. Gleichzeitig wird eine strukturiertere Angebotsverfolgung etwa durch automatisierte Statushinweise ermöglicht.

Jeden Auftrag im Blick

Umfassende Erleichterungen auch im Auftragswesen: Mit Hilfe aussagekräftiger Übersichten und Statistiken können Veränderungen des Auftragseingangs im Zeitverlauf sowie historisiert verfolgt werden. Aufträge lassen sich in allen Details darstellen, angefangen bei ganzen Maschinen über Zubehör, wie zum Beispiel Reinigungsmittel, bis hin zu Montage- und Trainingsleistungen. Darüber hinaus können Modifikationen während der Abwicklung gezielt beobachtet und auch dokumentiert werden.

Gerüstet für die Industrie 4.0

Im allseits beschworenen Zeitalter der Industrie 4.0 bilden BI- und vor allem Big-Data-Technologien eine entscheidende Erfolgskomponente. Denn spätestens mit der Vernetzung von Maschinen, Lagersystemen und Produktionsstätten im sogenannten Internet of Things entstehen kontinuierlich Unmengen strukturierter und unstrukturierter Daten, die es gezielt auszuwerten gilt. So lässt sich die Effizienz Ihrer Produktionsstrecken auf vielfältige Weise steigern: Sie verbessern die Qualität und reduzieren den Ausschuss; mit Hilfe von Predictive Maintenance wird ungeplanten Maschinenausfällen vorgebeugt. Hinzu kommen allgemeine Empfehlungen für die Betriebs- und Produktionssteuerung, die zu einer nachhaltigen Senkung der Kosten führen.

Proaktive Wartung

Zunehmend automatisierte Produktionsmaschinen liefern fortlaufend Sensordaten, die auf Fehler oder Abnutzungserscheinungen hinweisen können. Zu diesem Zweck generieren sogenannte Machine-Learning-Modelle aus dem vorhandene Datenmaterial mögliche Auffälligkeiten und Muster, die sich wiederrum mit neuen Daten abgleichen lassen. Sie erhalten somit fundierte Informationen für vorausschauende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie einer verbesserten Servicelogistik. Gleichzeitig werden Hinweise auf mögliche Verbesserungspotenziale bei der Konstruktion geliefert. Dadurch ändern sich auch die Nutzungsprozesse und Betriebskennlinien der Maschinen.

Wirtschaftliche Variantenkonfiguration

Ganz gleich ob B2B oder B2C: Die Herstellung individueller Produktvarianten wird zunehmend zum Erfolgskriterium. Für die Industrie bedeutet das, möglichst schnell und flexibel auf die Anforderungen des Kunden zu reagieren und dabei die Fertigungskosten im Rahmen zu halten. Abhilfe schafft eine BI-basierte Variantenkonfiguration: Der Vertrieb kann in diesem Kontext das Produkt direkt zentral spezifizieren. Infolgedessen verkürzt sich nicht nur die Bearbeitungs- und Durchlaufzeit des Angebotes. Vor allem der Informationsfluss zwischen Vertrieb, Konstruktion und Fertigung wird optimiert.

Sendungen stets auf der Spur

Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit, auch Sendungsdaten von Logistikpartnern in Ihr Datenmodell zu integrieren. Sie können somit selbst bei einer Vielzahl von Versendungen den jeweiligen Status unmittelbar abrufen und auf etwaige Anfragen schnell reagieren. Gleichzeitig werden auf diesem Weg Schwächen in der Lieferkette aufgedeckt.

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