Internet of Things (IoT)

Der Begriff „Internet of Things“ (IoT) beschreibt die Vernetzung „intelligenter“ Gegenstände, die mit entsprechender Netzwerktechnik sowie eingebetteten Prozessoren und Sensoren ausgerüstet sind. Dabei kann es sich um Dinge des Alltags handeln, wie zum Beispiel smarte Kaffeemaschinen, Fernsehgeräte, Fitnessarmbänder oder Kraftfahrzeuge. Gleiches gilt aber auch für Maschinen, Zulieferketten und Produkte im Rahmen der Industrie 4.0 – dem Pendant zum Internet of Things im produzierenden Gewerbe.

In sämtlichen Fällen werden umfangreiche Datenströme bzw. Big Data erzeugt, die Unternehmen auf unterschiedliche Weise gewinnbringend nutzen können. So wird nicht nur eine umfassende Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen etwa durch Prognose-Szenarien ermöglicht. Ebenso lassen sich Produkte kundenfreundlicher gestalten und gegebenenfalls sogar mit völlig neuen Dienstleistungen ummanteln.

IOT
(Grafik: istockphoto, a-image)

Industrie 4.0: „Intelligente“ Maschinen und Produkte

Im Kontext der Industrie 4.0 liefern Sensoren fortlaufend Maschinen-, Logistik- und Produktdaten. Eine Echtzeitauswertung dieser Daten eröffnet diverse Optimierungspotenziale:

  • Bei der Fertigung können Maschinenausfälle unmittelbar registriert und schneller behoben werden.
  • Wiederkehrende Muster aus den Störungsdaten ermöglichen vorausschauende Wartungstätigkeiten und optimale Wartungsintervalle.
  • Aus Engpässen in der Lieferkette lassen sich direkte Konsequenzen für die Produktion sowie erforderliche Gegenmaßnahmen ableiten.
  • Auf Produktseite kann die Bedienung und der Service für den Kunden optimiert werden.

Zudem bieten sich Ansätze für neue Geschäftsmodelle: Beispielsweise kann ein Maschinenbauer anstelle von Anlagen künftig Betriebsstunden verkaufen.

Cloud als Schlüssel zum Internet of Things

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