18.10.2017

Azure Cost Monitor mit Power BI

Technical Value

Mittlerweile rast der Zug auch in Deutschland immer schneller Richtung Cloud, für viele Unternehmen kann es auf einmal gar nicht mehr schnell genug gehen mit dem Umstieg. Auch wir merken, dass in unseren Projekten. Die Cloud Plattform Azure von Microsoft bietet Unternehmen die Möglichkeit mit wenigen Klicks Cloud-Resourcen zu nutzen. Das Angebot ist dabei extrem vielfältig und reicht von Infrastructure as a Service bis zu Software as a Service. Schnell sind ganze Landschaften erstellt und auch schnell wieder gelöscht.

Ein wichtiger Teil von Cloud-Projekten ist die Kosten für die Nutzung der Cloud richtig einzuschätzen und zu überwachen. Leider ist das gar nicht so trivial. Zwar gibt sich Microsoft alle Mühe die Preise transparent darzustellen, aber das Ganze ist oft recht komplex. Manche Dienste werden nach Zeit, manche nach Nutzung oder mit einer fixen Gebühr abgerechnet. Aber auch umsetzungsbezogene Fragen kommen auf, z.B. wie groß muss die Instanz am Anfange sein? Welche Kosten kommen auf mich zu wenn auf einmal tausende Nutzer auf das System zugreifen? Genau zu beziffern was die neue Cloud-Lösung kostet hat Glaskugel-Charakter. Für diese Problemstellung haben wir eine Lösung auf Basis von Power BI entwickelt, die wir sowohl intern als auch bei unseren Kundenprojekten nutzen: den Azure Cost Monitor.

Azure Cost Monitor
Über das Power BI Portal kann der Berichte im Unternehmen verteilt werden. Jeder Mitarbeiter bzw. Kunde kann sehen, welche Kosten die von ihm verwendeten Azure Ressourcen erzeugen oder sich bei Überschreitung eines Grenzwertes alarmieren lassen. Außerdem haben wir noch ein paar weitere Funktionen hinzugefügt, wie z.B. eine Kostenprognose für den Rest des Jahres oder eine eingebaute Trenderkennung, um steigende Kosten rechtzeitig zu bemerken. Wie genau Trends bei der Kostenabrechnung erkannt werden können und wie man vorgehen kann, werde ich in naher Zukunft mal in einem seperaten Blogbeitrag erläutern.

Wer mehr über die Lösung erfahren will, dem empfehle ich ein kleines OnDemand Webinar "Von der neuen Datenquelle bis zur Auswertung", bei dem ich noch weitere Details über die Lösung vorstelle. Der Bericht wurde auch auf der Power BI Seite als Partnershowcase veröffentlicht und kann bei Interesse eingesehen werden.

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