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Branche: Fertigungs- und Prozessindustrie
Unternehmen: Scheidt & Bachmann GmbH
Integrierte Lösung für Parkraummanagement - Führender Lieferant von Parkhaussystemen entwickelt neue Geschäftsmodelle mit BI.
„Freude am Parken“ – diese Abwandlung eines Werbeslogans überrascht, gilt doch Parken als eher lästige Begleiterscheinung des Autofahrens. Doch die Betreiber von Parkhäusern wollen das ändern. Sie beginnen, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, wie Peter Schneck, Geschäftsführer des Parkhausausrüsters Scheidt & Bachmann, erklärt. „Bisher war ein Parkplatz ein unsexy Produkt, die Kunden legten einzig auf Sauberkeit und gute Beleuchtung Wert. Das wird sich aber ändern, die Parkhausbetreiber werden sich stärker am Kunden orientieren und ihn mit attraktiven Tarifoptionen und individualisierten Preispaketen locken.“ Sein Unternehmen mit Hauptsitz in Mönchengladbach zählt zu den Marktführern im Bereich Parkhausinfrastruktur: Scheidt & Bachmann liefert Parkhausbetreibern komplette Systeme für den operativen Betrieb – von Schrankenanlagen, Videoüberwachung und Kassensystemen bis hin zur Softwaresteuerung. Anforderung Schneck räumt ein, dass die Parkhausbetreiber noch zu wenig über das Kundenverhalten wissen: „Echte Business-Intelligence war in der Branche unbekannt. Bestenfalls sammelte man Daten aus den Leitsystemen vor Ort in der betriebswirtschaftlichen ERPSoftware.“ Die Kunden von Scheidt & Bachmann waren an „Datenspielen“ nicht interessiert, ihr Hauptaugenmerk galt der korrekten Abrechnung und dem sicheren Transfer der Einnahmen zur Bank. Inzwischen denken Parkhausbetreiber um. Sie wünschen sich parkhausübergreifende Auswertungsmöglichkeiten, um bei Unternehmensgrößen im mittleren Segment von 30 bis 50 Häusern und im oberen Bereich bei einigen Hundert bis Tausend Garagen einen besseren Überblick zu erhalten. „Die Betreiber von Parkhäusern haben erkannt, dass das Wissen um Kundenverhalten neue Möglichkeiten in Marketing und Vertrieb eröffnet“, sagt Schneck. Schließlich kommen neue gesetzliche Anforderungen ins Spiel, die beispielsweise verlangen, Kassenbelege zehn Jahre aufzubewahren.Zur Umsetzung holte sich Scheidt & Bachmann den langjährigen Technologiepartner ORAYLIS aus Düsseldorf ins Boot. Gemeinsam definierte man das Ziel einer zentral gemanagten IT-Architektur, in der alle anfallenden Daten nachts aus den Datenbanken vor Ort extrahiert und in einem zentralen Data-Warehouse gesammelt werden.
Lösung Zunächst galt es, eine weitreichende Grundsatzentscheidung zu treffen: Auf welchem Datenbanksystem soll die Plattform aufbauen? Nach einer Vorauswahl kristallisierten sich zwei Anbieter heraus: Die erste Option war Oracle, die Scheidt & Bachmann schon auf breiter Front in unzähligen Kundenprojekten einsetzt. Als Alternative brachte ORAYLIS Microsoft ins Spiel – mit Microsoft SQL Server 2008 Enterprise Edition. Beide Produktsuiten besaßen die grundlegenden Funktionen: Gefordert waren das Sammeln von reinen Finanzdaten und das Ermitteln der Business-Performance, um in Kooperation mit den Betreibern Forecasts erstellen und auswerten zu können. Schließlich sollte die Lösung den Bereich Operations unterstützen.„ORAYLIS ist für uns ein starker und verlässlicher Partner. Die Kompetenz in Sachen Microsoft BI und die rasche und tiefe Einarbeitung in unsere Prozesse haben mich beeindruckt.“Peter Schneck, Geschäftsführer Scheidt & Bachmann GmbHScheidt & Bachmann wollte hier über eine Middleware Verwaltungs- und Serviceaufgaben zentralisieren, um von einem Arbeitsplatz aus zum Beispiel eine Schranke öffnen oder auf einen Alarm reagieren zu können. Trotz seiner Oracle-Kompetenz entschied sich Scheidt & Bachmann für Microsoft SQL Server 2008 Enterprise Edition. „Microsoft hat im Bereich OLAP-Cubes und Data-Warehouse-Management die Nase vorn“, erläutert Schneck. „Hinzu kommt die einfache Integration in ERP-Anwendungen wie Microsoft Dynamics NAV, die auf reges Interesse bei unseren Kunden stieß.“Erleichtert wurde die Entscheidung durch einige technische Aspekte. Laut Jörg Plümacher, Geschäftsführer von ORAYLIS, vereinfachen die Entwicklungstools von Microsoft die Arbeit der Programmierer, Techniken wie Terminalservices ermöglichen einfachen Remote-Zugriff auf zentral gehostete Anwendungen. „Fachanwendern kam auch die enge Anbindung an Microsoft Office Excel entgegen. Sie können damit den OLAPCube browsen, Pivot-Tabellen erstellen und diese als Office Excel-Services wieder auf Microsoft Office SharePoint zurückspeichern. Office SharePoint präsentiert sich zudem als mächtige Webportalplattform in diesem Szenario“, ergänzt Plümacher. Nutzen Aus geschäftlicher Sicht bietet die neue Plattform mit dem Namen „Global Management Dashboard“ (GMD) den Parkhausbetreibern eine Fülle an Business-Intelligence-Funktionen. Dank der vielfältigen Daten, die aus den Leitsystemen in SQL Server 2008 einfließen, lassen sich die Kunden nun erstmals in Gruppen wie Dauerparker oder Einmalkunden segmentieren. Ausgehend von solchen Informationen können die Mitarbeiter Preismodelle durchkalkulieren und so Auslastung und Umsatz verbessern. „Stellt ein Betreiber fest, dass morgens zwischen zehn und zwölf Uhr nur wenige parken, kann er mit einer Happy Hour mehr Parker zu sich locken“, erläutert Schneck. Einer der Pilotkunden, ein Parkhausbetreiber aus der Region Mainz mit rund 50 Häusern, sammelt bereits erste Erfahrungen mit der neuen Plattform. Er ist nun in der Lage, minutengenaue Stände aus den Parkhäusern abzufragen, und kann über alle Standorte hinweg jederzeit seinen Gesamtumsatz abrufen, und das trotz einer heterogenen Anlageninfrastruktur. Nach Einschätzung von Schneck ist intelligentes Parkraummanagement auf Basis von Business-Intelligence ein Schlüsselthema für Scheidt & Bachmann: „Die Betreiber von Parkhäusern erzielen damit umfangreiche Einsparungen und sind auf diese Weise in der Lage, sich künftig besser im Wettbewerb zu positionieren.“ Auf einen Blick - Business Intelligence System wird extern gehostet
- 5 Tera Byte Data Warehouse
- Weltweiter Einsatz
- Mehrsprachig
- Mandantenfähig
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