Die Daten oder Einstellungen in den Quellsystemen einer BI-Umgebung sind schnell geändert. Die Qualitätssicherung ist dagegen wesentlich aufwändiger, denn wie wirken sich die Änderungen aus? Mit ORAYLIS BI.Quality stellen wir die Qualität in einem BI-Projekt sicher. Das Werkzeug sorgt schon in der Entwicklungs- und Stabilisierungsphase für eine kontinuierliche Überwachung der ETL-Prozesse. Das ist gerade in einer agilen Projektumgebung besonders hilfreich. Aber auch im Betrieb eines BI-Systems kann es eingesetzt werden, um beispielsweise Störungen in den Datenquellen zu erkennen, bevor sie der Kunde meldet. ORAYLIS BI.Quality definiert Testfälle, die anschließend automatisiert durchgeführt werden.
Hier ein kurzer Überblick über die möglichen Testszenarien:
Strukturtests: Damit wird geprüft, ob eine Tabelle noch der ursprünglich definierten Form entspricht. Beispielsweise Menge und Namen der Spalten, Datentypen, Keys, Spaltenreihenfolgen oder die Zulässigkeit von Nullwerten.
Datenverfügbarkeit: Mit diesem Test wird geprüft, ob in den Tabellen die entsprechenden Daten vorhanden sind.
ForeignKey-Tests: Hier wird geprüft, ob für jeden ForeignKey (FK) einer Faktentabelle eine Entsprechung in der Zieltabelle existiert.
Unknown Member Tests: Misst die Menge der Unknown Member Rows im Verhältnis zu den gesamten Rows und meldet bei Überschreiten eines bestimmten Wertes einen Fehler.
Constraint Tests: Hiermit werden die logischen Regeln einer Datenbank schon im Quellsystem sichergestellt.
Vergleichstests: Die Daten aus zwei unterschiedlichen Quellen – auch aus relationalen und dimensionalen Datenbanken – werden gelesen und verglichen.
ORAYLIS BI.Quality wurde erfolgreich als Open Source Projekt veröffentlicht.