Daten in Unternehmen entstammen vielen inhomogenen Systemen. Die Kunst ist es, sie intelligent zusammenzuführen. Dafür sorgt der ETL-Prozess (Extract, Transform, Load), der Daten aus unterschiedlichsten Quellen in der Zieldatenbank, dem Data Warehouse, vereinigt. Dieser Prozess wird naturgemäß um so schwieriger, je vielfältiger die einzelnen Quellen und Datenmengen sind. Es gilt, Daten mit unterschiedlichen Strukturen und Formaten in eine einheitliche Zielstruktur zu überführen und dabei Fehler zu erkennen und Doubletten zu vermeiden.
Wenn beispielsweise alle Daten zu einem bestimmten Kunden abgerufen werden sollen, stammen diese u.a. aus dem ERP-System, dem Call Center und dem CRM-System. Sie müssen nach festen Regeln im Data Warehouse einem Kunden zugeordnet werden. Dort werden die Gesamtkontakte sichtbar, aber auch die Anzahl der Kontakte pro Kanal und ob sie positiv oder negativ verlaufen sind. Woher die Daten stammen, ist hier nicht mehr von Bedeutung.
Die Funktionalität für diesen Prozess liefern die Integration Services des Microsoft SQL Servers. Diese sorgen für Datenqualität, indem sie Daten entweder automatisch korrigieren oder auf Plausibilität prüfen und gegebenenfalls ablehnen. Diese Daten können dann im Vorsystem korrigiert und erneut eingelesen werden. Dabei macht der BI.Monitor von ORAYLIS die Abläufe transparent und stellt den jeweiligen Zustand der Beladung in übersichtlicher und verständlicher Form dar.